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CO2-Ampel: Umweltpreis für DIY-Projekt

Der Heidelberger Schüler Paul Goldschmidt hat im Projekt „Open-Source Air-Monitoring Device“ (OSAMD) ein Verfahren zur Eigenherstellung eines günstigen Luftqualitätsmessgerätes entwickelt. Die CO2-Ampel kann die beste Zeit zum Lüften zu ermitteln und lässt sich für etwa zehn Euro zu Hause selbst herstellen. Dafür hat der junge Erfinder am 5. Juli den Umweltpreis Sachsen-Anhalt erhalten.

von | 10.07.23

Der 1. Platz des Umweltpreises Sachsen-Anhalt 2023 geht an das Projekt "OSAMD", eine Luftmessstation zum Selberbauen, von Paul Goldschmidt (2.v.l.). Überreicht wurde der Preis von Umweltminister Prof. Dr. Armin Willingmann (l.), SUNK-Geschäftsführerin Dr. Nele Herkt (2.v.r.) und dem SUNK-Vorstandsvorsitzenden Dr. Willy Boß (r.).
Foto: Manuel Pape / SUNK
10.07.2023 Ι Der Heidelberger Schüler Paul Goldschmidt hat im Projekt „Open-Source Air-Monitoring Device“ (OSAMD) ein Verfahren zur Eigenherstellung eines günstigen Luftqualitätsmessgerätes entwickelt. Die CO2-Ampel kann die beste Zeit zum Lüften zu ermitteln und lässt sich für etwa zehn Euro zu Hause selbst herstellen. Dafür hat der junge Erfinder am 5. Juli den Umweltpreis Sachsen-Anhalt erhalten.

Für die CO2-Ampel „OSAMD“ erhält der aus Heidelberg (Baden-Württemberg) stammende Paul Goldschmidt die mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung, teilte die Stiftung Umwelt, Natur- und Klimaschutz des Landes Sachsen-Anhalt am 05.07.2023 anlässlich der Preisverleihung in Magdeburg mit. Die Jury würdigte demnach den „guten Dienst für den Klimaschutz, der niederschwellig und kostengünstig zugleich ist“.

Wie baut man eine CO2-Ampel mit niedrigem Budget?

Das Prinzip des Projekts basiert auf der Do-it-yourself-Philosophie (DIY) und Open-Source-Konzepten. Die CO2-Ampeln lassen sich für etwa 10 Euro pro Stück zu Hause herstellen. Ein 3D-Drucker produziert das Gehäuse. Die zugehörige Software ist quelloffen und mithilfe von GitHub online zur Verfügung gestellt. So können Hobbybastler eigene Erweiterungen programmieren, etwa einen WLAN-Anschluss.

Frei zugänglich: Software und Bauplan

Der Wettbewerb mit 50 Bewerbungen stand unter dem Motto „Umwelt-Visionäre gesucht – Innovativ für die Umwelt“. Goldschmidt begann eigenen Angaben zufolge 2020 mit dem „OSAMD“-Projekt. Der Preisträger gebe auch Workshops an Schulen und zeige, wie man die Messgeräte selbst bauen kann. Software und Bauplan sind auf der Homepage frei zugänglich:

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