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IFAT 2024: Sortiersysteme im Metall- und Abfallrecycling

Als Anbieter von Sortierlösungen im Metall- und Abfallrecycling, präsentiert Steinert im Rahmen der IFAT in München gleich vier neue Sortiersysteme und Add-Ons. An seinem Messestand informiert das Unternehmen über Neuheiten in der Sortierung von Aluminiumlegierungen, Kunststoffflakes, Rostaschen und Eisenkonzentraten.

von | 25.04.24

Die PLASMAX | LIBS ermöglicht Recycling-Betrieben, hochwertige Legierungsklassen zielgerichtet und ofenfertig zu produzieren.
Quelle: Steinert
IFAT 2024: Sortiersysteme im Metall- und Abfallrecycling Steinert Plasmax LIBS
25.04.2024 Ι Als Anbieter von Sortierlösungen im Metall- und Abfallrecycling präsentiert Steinert im Rahmen der IFAT in München gleich vier neue Sortiersysteme und Add-Ons. An seinem Messestand informiert das Unternehmen über Neuheiten in der Sortierung von Aluminiumlegierungen, Kunststoffflakes, Rostaschen und Eisenkonzentraten.

Drei Sortierprodukte in einem Durchlauf

Die aktuellste Entwicklung von Steinert ermöglicht die effiziente Separation von Aluminiumschrotten in drei verschiedene Sortierprodukte. Mit einer hohen Verarbeitungskapazität und gleich drei Materialausträgen ermöglicht die Plasmax|LIBS eine effiziente Verarbeitung hochwertiger Aluminiumschrotte. Die Multi-Spot-Analyse garantiert mit gleich mehreren Laser-Messpunkten eine optimale und verlässliche Detektion.

Karl Hoffmann, Global Sales Director Metal Recycling bei STEINERT, fasst die Motivation der Entwicklung zusammen: „Die präzise Sortierung von Aluminium-Legierungen mittels der STEINERT PLASMAX I LIBS liefert Qualitäten, die eine hervorragende Grundlage für den steigenden Bedarf an recyceltem Aluminium schaffen. Besonders im Zuge der notwendigen Dekarbonisierung der Automobilindustrie und ihrer Lieferketten ist der verstärkte Einsatz hochwertiger Recyclingmaterialien unerlässlich. Es freut mich sehr, dass wir mit der STEINERT PLASMAX I LIBS eine eigens entwickelte Technologie vorstellen können, die wieder neue Standards in der Aluminiumkreislaufwirtschaft setzt.“

Sortiersysteme für feinkörnige Schüttgüter

Die UniSort Finealyse+ ergänzt die UniSort Finealyse für die Sortierung feinkörniger Schüttgüter als leistungsstarke Ergänzung für anspruchsvolle Anwendungen. Sie ist speziell für die Sortierung von Kunststoffgemischen, Kupferschrotten sowie Schwer- und Nichteisenmetallkonzentraten konzipiert.

Eine nahezu verdoppelte Arbeitsbreite ermöglicht höhere Durchsatzraten sowie eine neue Splitfunktionalität für gleichzeitige Mehrfachsortiervorgänge auf einer Maschine. Ein Kernelement der Erkennungseinheit ist die Sensorfusion aus hochauflösender Nahinfrarot- (NIR) und Farbkameratechnik. Basierend auf Hyperspectral Imaging (HSI) kombiniert die NIR-Kameratechnik eine höhe räumliche und spektrale Auflösung. Die zusätzliche Farbkamera erfasst weitere optische Materialeigenschaften am selben Messpunkt. Sie sorgt in Verbindung mit einem automatischen Weißabgleich für eine stabile und präzise Detektion.

Wirbelstromscheider egalisiert variable Materialeigenschaften

Ein Add-On für Wirbelstromscheider namens Splitcontrol optimiert die Sortierqualität von Rostaschen und weiteren Feinkorn-Anwendungen. Die automatische Regeltechnik begegnet Veränderungen der Materialeigenschaften (z.B. Restfeuche). Splitcontrol sorgt für konstant hohe Ausbringungsraten und eine hohe Betriebsstabilität. Manuelle Eingriffe zur Scheitelkorrektur reduzieren sich auf ein Minimum.

Splitcontrol ist flexibel als Upgrade für bestehende STEINERT Wirbelstromscheider nachrüstbar oder direkt als Zusatzoption bei der Konfiguration eines neuen NE-Scheiders buchbar. Diese Vielseitigkeit ermöglicht es, das Potenzial von vorhandenen Anlagen noch besser auszuschöpfen.

Entfernung von Störstoffen

Der Steinert UMP Multipol ist eine Lösung zur Anreicherung bzw. Reinigung von FE-Konzentraten. Durch den Einsatz wechselnder Magnetpole werden nicht-magnetische Störstoffe effektiv entfernt, wodurch die Qualität von FE-Fraktionen steigt. In WEEE-Anwendungen können Kupferverluste in FE-Konzentraten deutlich reduziert werden. Diese Technologie kann leicht in bestehende Anlagen integriert werden und bietet eine kosteneffiziente Alternative zu herkömmlichen Reinigungsmethoden.

Auf der IFAT 2024: Halle B6, Stand 451/550

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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