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Klimaneutralität: Technologische und energetische Optimierungen

Mit einer umfassenden Strategie für eine emissions- wie ressourceneffizientere Unternehmenspraxis möchte Freudenberg Filtration Technologies eigene Nachhaltigkeitsziele möglichst zeitnah umsetzen. Das ambitionierte Vorgehen zielt auf eine signifikante Reduktion der eigenen CO2-Emissionen bis 2025 sowie Klimaneutralität bis 2039 ab.

von | 15.05.23

Der Standort in Shunde, China ist einer der größten der Freudenberg-Gruppe.Das ambitionierte Vorgehen von Freudenberg Filtration Technologies zielt auf eine Klimaneutralität bis 2039 ab.
Foto: Freudenberg Filtration Technologies
15. Mai 2023 Ι Mit einer umfassenden Strategie für eine emissions- wie ressourceneffizientere Unternehmenspraxis möchte Freudenberg Filtration Technologies eigene Nachhaltigkeitsziele möglichst zeitnah umsetzen. Das ambitionierte Vorgehen zielt auf eine signifikante Reduktion der eigenen CO2-Emissionen bis 2025 sowie Klimaneutralität bis 2039 ab.

Klimaneutralität bis zum Jahr 2039

„Unserer Wirtschaft steht der vielleicht fundamentalste Wandel der letzten 250 Jahre bevor. Als Technologiekonzern sehen wir uns in der Pflicht, voranzugehen und uns so langfristig stabil für die Zukunft aufzustellen“, sagt Dr. Matthias Waldenmaier, Global Vice President Quality, Health, Safety and Environment (QHSE) bei Freudenberg Filtration Technologies.

Die Geschäftsgruppe plant deshalb, bis 2025 rund 30 Prozent ihres Energieverbrauchs durch erneuerbare Energiequellen zu decken. Bis 2039 soll das gesamte Unternehmen zudem klimaneutral wirtschaften. Für dieses ambitionierte Vorhaben setzt Freudenberg auf unterschiedlichste Hebel und unterscheidet dabei zwischen „Handprint“ und „Footprint“.

„Handprint“ versus „Footprint“

Der „Footprint“ oder ökologische Fußabdruck umfasst alle Ressourcen, die Freudenberg verbraucht, um Technologien zu produzieren und Leistungen anzubieten. Hier strebt die Geschäftsgruppe eine deutliche und anhaltende Senkung ihres Energie- und Materialeinsatzes sowie von Abfällen, Ausschuss und Emissionen an. Der „Handprint“ oder „Handabdruck“ hingegen bezeichnet die positiven Auswirkungen, die Produkte und Services von Freudenberg auf Kundenseite haben können – etwa Filtrationssysteme, die im laufenden Betrieb Energie sparen.

„Mit dem Footprint- und Handprint-Modell verfolgt Freudenberg einen weitreichenden Nachhaltigkeitsansatz, der bis in die Prozesse der Kunden hineinwirkt“, erläutert Waldenmaier. Entsprechend arbeitet das Unternehmen an Lösungen, die Kunden bei der Erreichung ihrer Nachhaltigkeitsziele langfristig und effektiv unterstützen.

Energieeffiziente Filtrationssysteme

Filtrationssysteme verdeutlichen dies auf eindrückliche Weise: Bis zu 20 Prozent des Energieverbrauchs in Industrie und Gewerbe entfallen in Europa auf den Betrieb von Ventilatoren in RLT-Anlagen. Energieeffiziente Filter wie der Viledon® MVP EE können einen substanziellen Beitrag zu Einsparungen leisten. Dank strömungsgünstiger Filterelemente senkt die Lösung bei hoher Filterleistung gleichzeitig Druckverluste und spart damit wertvolle Energie ein. Zudem verringern langlebige Filter mit nur schwach ansteigenden Druckdifferenzen den Ressourceneinsatz, da sie mit weniger Filterwechseln die gewünschte Leistung beibehalten.

Strom aus erneuerbaren Quellen

Parallel zu derartigen Produktentwicklungen setzt Freudenberg auch auf ökologische Stromerzeugung an den eigenen Standorten: Der größte Teil unternehmensweiter Emissionen geht auf die Stromnutzung zurück, die folglich einen der größten Hebel zur CO2-Reduktion bietet. Freudenberg begann bereits früh damit, die Versorgung unterschiedlicher Standorte sukzessive auf Strom aus erneuerbaren Energien umzustellen – etwa aus regionalen Wind- und Solarparks, aber auch aus eigens installierten Photovoltaikanlagen. Der Standort von Freudenberg im chinesischen Shunde verfügt seit Oktober 2022 über eine der größten Photovoltaikanlagen der Freudenberg-Gruppe. Die 9.500 Quadratmeter große Anlage wird voraussichtlich über 1,8 Millionen kWh Strom pro Jahr erzeugen und so mehr als 1.100 Tonnen CO2 einsparen. Damit leistet sie einen wesentlichen Beitrag zu den Nachhaltigkeitszielen von Freudenberg.

Für die kommenden Jahre strebt die Geschäftsgruppe unter anderem den europäischen Standard für die Nachhaltigkeitsberichterstattung, ein weiteres Photovoltaikprojekt in der Slowakei sowie eine „Silber“-Bewertung bei der Nachhaltigkeits-Ratingagentur EcoVadis an.

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