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Unternehmen haben Nachholbedarf bei der CO2-Reduktion

Der „2024 Net Zero Report“ zeigt die häufigsten Hindernisse auf dem Weg zur Dekarbonisierung. Viele Unternehmen legen einen starken Fokus auf das Thema Nachhaltigkeit, aber dennoch herrscht bei der CO2-Reduktion noch viel Nachholbedarf.

von | 11.12.23

Nur jedes fünfte der befragten Unternehmen gibt an, die geplante CO2-Reduktion „erreicht oder übertroffen“ zu haben.
Quelle: Pixabay / Nico Franz
Unternehmen haben Nachholbedarf bei der CO2-Reduktion
11.02.2023 | Der „2024 Net Zero Report“ zeigt die häufigsten Hindernisse auf dem Weg zur Dekarbonisierung. Viele Unternehmen legen einen starken Fokus auf das Thema Nachhaltigkeit, aber dennoch herrscht bei der CO2-Reduktion noch viel Nachholbedarf.

Mittlerweile ist es der vierte jährliche Bericht von ENGIE Impact, der auf Befragungen von mehr als 500 Top-Entscheidungsträgern aus weltweit führenden Unternehmen beruht. Analysiert wurden die Fortschritte, die die Unternehmen bei der CO2-Reduktion im Vergleich zum Vorjahr erzielt haben.

Der Anteil der Unternehmen, die ihre Nachhaltigkeitsprogramme als „extrem“ oder “signifikant erfolgreich“ einstufen, ist von insgesamt 28 Prozent im Jahr 2020 auf 68 Prozent deutlich gestiegen. Darüber hinaus nimmt die Hälfte der Unternehmen (52 %) bereits grundlegende Änderungen an ihrem Geschäftsmodell vor, um eine CO2-Reduktion zu erreichen.

Positive Signale

Allerdings geben nur 20 Prozent der Unternehmen an, ihre ehrgeizigen Ziele auch „erreicht oder übertroffen“ zu haben. Dies zeigt, dass vor den meisten Unternehmen noch viel Arbeit liegt.

Die Mehrheit rechnet auch damit, dass sie einige ihrer grundlegenden Geschäftspraktiken „erheblich ändern“ oder „vollständig umgestalten“ müssen. Nur so lassen sich die langfristigen Verpflichtungen zur Dekarbonisierung erfüllen.

„Die Signale, die wir aus unserer Studie zum Net Zero Report 2024 erhalten, sind ermutigend. Die Führungskräfte sind bereit, die nötigen Veränderungen vorzunehmen“, sagt Mathias Lelievre, CEO von ENGIE Impact.

 

„Fortschritte sind erkennbar, doch wir sind noch lange nicht am Ziel. Wir haben noch nicht das Tempo erreicht, das notwendig ist, wir müssen schneller voranschreiten. Und das ab heute. Es ist an der Zeit, dass sich sowohl die Unternehmen als auch die Regierungen vorrangig auf die Umsetzung konzentrieren.“

CO2-Reduktion stellt sich oft als schwierig heraus

Im Rahmen der Studie wurden fünf zentrale Hürden identifiziert, die die Unternehmen bei der Einhaltung ihrer Klimaziele behindern:

  1. Eine Vielzahl von Geschäftsprioritäten und ein mangelnder Fokus der Führungskräfte auf das Thema.
  2. Interne Engpässe in der Unternehmensführung, die die Entscheidungsfindung und -umsetzung verlangsamen.
  3. Budgetbeschränkungen, die die Geschwindigkeit der Umsetzung einschränken.
  4. Daten und Technologien zur Messung und Berichterstattung von Fortschritten sind begrenzt.
  5. Mangel an internen Kompetenzen, um das Tempo und den Umfang des Wandels umzusetzen.

„Diese Hürden sind funktionsübergreifend und können nicht von einer Gruppe oder einem Team allein gelöst werden“, so Lelievre. „Ein ganzheitlicher Geschäftsansatz adressiert all diese Hindernisse, wandelt sie in lösbare Herausforderungen um und ebnet den Weg zum Erfolg.”

Den vollständigen „2024 Net Zero Report“ finden Sie hier

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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