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Förderung: Circonomy-Hub für die Dekarbonisierung

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Autor: Isabell Hochstrat

Bei einem Besuch am Fraunhofer Institut UMSICHT in Sulzbach-Rosenberg hat Bayerns Wirtschaftsstaatssekretär Roland Weigert einen Förderbescheid über 500.000 Euro überreicht. (Foto: Fraunhofer Umsicht)
Fraunhofer Hub
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17.04.2023 Ι Bei einem Besuch am Fraunhofer Institut UMSICHT in Sulzbach-Rosenberg hat Bayerns Wirtschaftsstaatssekretär Roland Weigert einen Förderbescheid über 500.000 Euro überreicht. Das Bayerische Wirtschaftsministerium unterstützt damit die Erarbeitung einer Konzeption für den geplanten Aufbau eines Fraunhofer “CIRCONOMY-Hubs” für Circular Carbon Technologies (CCT).

Das Konzept für den Hub wird gemeinsam von den Fraunhofer-Instituten für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik (UMSICHT), für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik (IGB) und der Fraunhofer-Einrichtung für Wertstoffkreisläufe und Ressourcenstrategie (IWKS) erarbeitet.

Dekarbonisierung und Defossilisierung im Fokus

Weigert sagte in Sulzbach-Rosenberg: »Um dem Klimawandel entgegenzuwirken, sind eine Dekarbonisierung der Energieerzeugung und eine Defossilierung des Rohstoffsektors erforderlich. Beides kann nur über die Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft hin zu zirkulären Wertschöpfungssystemen und mit Hilfe innovativer Technologien gelingen. Deshalb fördern wir die zukunftsweisende Forschungsinitiative von Fraunhofer UMSICHT, IWKS und IGB. Die drei Einrichtungen haben sich zu einem schlagkräftigen Team zusammengetan, um gemeinsam einen bayerischen Hub für nachhaltige Kohlenstofftechnologien auf den Weg zu bringen. Unsere Unterstützung ist ein erster Schritt, um den Projektpartnern eine intensivere Zusammenarbeit zu ermöglichen. Wir wollen Bayern in eine gute Ausgangsposition bringen, wenn die endgültige Vergabe der Standorte für CIRCONOMY® Hubs ansteht.«

Prof. Dr.-Ing. Matthias Franke, Leiter Fraunhofer UMSICHT, Institutsteil Sulzbach-Rosenberg ergänzte: »Im CIRCONOMY® Hub wollen wir gemeinsam mit der Industrie Klima- und Kohlenstoff-Management-Technologien in die Anwendung bringen. Die bayerischen Unternehmen können diese selbst nutzen, um ihre Klimaziele zu erfüllen, aber auch ihre Rohstoffversorgung abzusichern. Vor allem können sie damit zum weltweiten Technologieanbieter werden. Der Markt wird in den kommenden Jahren deutlich anwachsen.«

Die Fraunhofer Circonomy-Hub Initiative

Die Fraunhofer-Gesellschaft plant derzeit bundesweit die Einrichtung von Circonomy-Hubs, um die Energie- und Rohstoffwende in Deutschland aktiv mitzugestalten. Die Hubs sollen helfen, die anstehenden Transformationsprozesse in Industrie und Gesellschaft hin zu einem zirkulären Wirtschaften erfolgreich zu bewältigen.

Die Fraunhofer Institute UMSICHT in Sulzbach-Rosenberg, IGB in Straubing sowie IWKS in Alzenau kooperieren bereits mit weiteren bayerischen Partnern, um Forschung und Entwicklung für eine nachhaltige Kohlenstoffwirtschaft zu betreiben. Dabei geht es auch um die Konzeption eines Hubs für Circular Carbon Technologies.

Der Fokus liegt auf der anwendungsorientierten Kopplung von Energie- und Rohstoffprozessen, beispielsweise zur Erschließung nicht-fossiler Kohlenstoffquellen, zur Kreislaufführung und Bindung von Kohlenstoff in Produkten sowie der Integration dieser Technologien in die bestehenden Energie- und Wirtschaftskreisläufe.

Ziel des CCT-Circonomy-Hubs ist es, in lokalen Anwendungszentren Demonstratoren für eine nachhaltige Kohlenstoffwirtschaft zu errichten und die entwickelten Technologien anschließend für den Einsatz in der Industrie auszurollen.

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