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Anpassbare Trennprozesse für wechselnde Rohstoffbedingungen

Das System Varipond C von GEA soll konstante Trennprozesse auch bei variierenden Produktionsparametern ermöglichen – und zugleich den Energiebedarf reduzieren.

von | 25.04.25

GEA Varipond C ist für alle GEA-Dekanter der Reihe CF 3000 bis CF 8000 verfügbar und eignet sich unabhängig von der Dekantergröße sowohl für 2- als auch 3-Phasen-Prozesse.
Quelle: GEA
Trennprozesse

Um auf schwankende Rohstoffqualitäten und variierende Prozessbedingungen reagieren zu können, hat das Unternehmen GEA ein System zur Steuerung der Trennzone in Dekanterzentrifugen vorgestellt. Die Lösung soll stabile Trennprozesse ermöglichen und gleichzeitig die Energieeffizienz erhöhen.

Trennprozesse anpassen und Energieverbrauch senken

Insbesondere bei natürlichen Rohstoffen, deren Zusammensetzung durch Faktoren wie Wetter oder Prozesszeit variiert, kann eine konstante Trennung von Fest- und Flüssigphasen eine Herausforderung darstellen. Mit Varipond C soll die Teichtiefe bzw. Trennzone im laufenden Betrieb entweder manuell über ein Stellrad oder automatisch über einen Servomotor eingestellt werden können. Dadurch kann der Trennprozess optimal an unterschiedliche Betriebsbedingungen angepasst werden, ohne die Produktion unterbrechen zu müssen.

Neben der flexiblen Steuerung der Trennzone soll durch die Verringerung der Reibung im Vergleich zu konventionellen Schälscheiben eine Reduzierung des Energieverbrauchs um ca. 30 % möglich sein.

Hygienisches Design und Produktqualität für sensible Branchen

Das System ist laut Hersteller vollständig CIP-reinigbar und für den Einsatz in sensiblen Bereichen wie der Lebensmittel- oder Getränkeproduktion ausgelegt. Es werden lebensmitteltaugliche Materialien, Schmierstoffe und Dichtungen verwendet.

Optional kann das System mit einer sogenannten hydrohermetischen Abdichtung kombiniert werden, um die Aufnahme von Sauerstoff in das Produkt zu vermeiden. Dadurch soll die Oxidation reduziert und die Produktqualität – beispielsweise bei Getränken – verbessert werden.

Digitale Prozessanbindung per Cloud

In Verbindung mit der GEA Cloud und dem integrierten IoT-Gateway lassen sich laut Hersteller Prozessdaten in Echtzeit analysieren. Auf dieser Basis können Einstellungen gespeichert, verglichen und optimiert werden. Demnach lassen sich Rezepte und Betriebsrichtlinien abspeichern, um reproduzierbare Prozesse zu gewährleisten.

Einsatz in verschiedenen Industriebereichen

GEA bietet das System für alle Dekanter der Serien CF 3000 bis CF 8000 an. Es eignet sich sowohl für 2- als auch für 3-Phasen-Prozesse. Typische Anwendungen umfassen die Verarbeitung von Stärke, pflanzlichen Getränken, Fruchtsäften und Tierfetten sowie die Behandlung von ölhaltigem Wasser in Raffinerien.

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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