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Wasseraufbereitung für Kreuzfahrtschiffe

ProMinent hat gemeinsam mit dem Anlagenbauer Kovar ein Konzept zur Wasseraufbereitung auf Kreuzfahrtschiffen umgesetzt. Die Systeme sollen die Aufbereitung von Pool-, Trink- und Abwasser an Bord übernehmen.

von | 18.05.26

Die Wasseraufbereitungssysteme von ProMinent übernehmen auf Kreuzfahrtschiffen die Behandlung von Pool-, Trink- und Abwasser.
Quelle: Susann Mielke/ Pixabay
Kreuzfahrtschiff Wasseraufbereitung

ProMinent hat gemeinsam mit Kovar, dem Anlagenbauer für die Werft, ein Konzept zur Wasseraufbereitung für den Neubau eines Kreuzfahrtschiffs umgesetzt. Die Systeme kommen in den Bereichen Poolwasser, Trinkwasser und Abwasserbehandlung zum Einsatz und sind auf die besonderen Anforderungen des Schiffsbetriebs ausgelegt.

Wassertechnik unter wechselnden Bedingungen

Die Wasseraufbereitung auf Kreuzfahrtschiffen muss auch unter wechselnden Umweltbedingungen und bei begrenzten Platzverhältnissen zuverlässig funktionieren. Gleichzeitig sind eine stabile Wasserqualität sowie ein möglichst wartungsarmer Betrieb gefordert.

Nach Angaben des Unternehmens standen deshalb eine kompakte Bauweise, eine einfache Steuerung und eine schnelle Ersatzteilversorgung im Mittelpunkt des Konzepts.

Dosierung und Desinfektion

Für die Dosierung von Desinfektionsmitteln werden Membranpumpen der Baureihen beta/ X, gamma und sigma eingesetzt. Mess- und Regelgeräte der Typen Dulcometer diaLog DACb und Compact überwachen unter anderem pH-Wert und Chlorgehalt des Poolwassers.

Die Trinkwasseraufbereitung erfolgt mit UV-Anlagen des Typs Dulcodes. Diese desinfizieren laut Hersteller das Wasser ohne zusätzliche Chemikalien.

Unterstützung der Abwasserbehandlung

Für die Abwasserbehandlung kommen Polymeransetzstationen des Typs Ultromat zum Einsatz. Sie dosieren Flockungsmittel und unterstützen dadurch die Reinigung des Abwassers.

Alle Prozesse lassen sich laut ProMinent über ein Leitsystem überwachen und steuern. Der Zugriff ist zentral am PC sowie mobil per Tablet möglich.

Ersatzteilversorgung auf See

Nach Angaben des Unternehmens werden die meisten Komponenten selbst gefertigt. Dadurch sollen Abstimmungen vereinfacht und Ersatzteile auch während des Schiffsbetriebs kurzfristig verfügbar bleiben.

Die Systeme sind für Kreuzfahrtschiffe mit einer Länge von etwa 300 bis 350 Metern ausgelegt.

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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