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Textiles Klimatisierungssystem für Arbeitsschutzbekleidung

Die Deutschen Institute für Textil- und Faserforschung (DITF) haben gemeinsam mit der Hero Textil AG ein textiles Klimatisierungssystem für Arbeitsschutzbekleidung entwickelt. Die Lösung nutzt die natürliche Gehbewegung zur Luftversorgung und soll das Wärme- und Feuchtigkeitsmanagement verbessern.

von | 25.06.26

Demonstrator mit Einlegesohlen als pneumatischer Drucklufterzeuger, Hose mit integrierter Luftleitung, Oberteil mit luftleitenden Strukturen zur Klimatisierung und Gürtelschnalle zur Trennung zwischen Hose und Oberteil
Quelle: DITF
DITF Klima Klimatisierung Arbeitsschutzbekleidung

Die Deutschen Institute für Textil- und Faserforschung (DITF) haben ein textiles Klimatisierungssystem entwickelt, das die Thermoregulation des Körpers bei hohen körperlichen Belastungen unterstützen soll. Die Technologie basiert auf luftleitenden Textilstrukturen, die direkt in Arbeitsschutzbekleidung integriert werden können.

Luftzirkulation durch Bewegung

Für die Luftversorgung des Systems entwickelten die Forschenden pneumatische Druckerzeuger, die alltägliche Körperbewegungen nutzen. Eine kompressible Einlegesohle erzeugt beim Gehen Druckluft, die über ein Schlauchsystem von der Arbeitsschutzhose zu den Klimatisierungselementen im Oberteil geleitet wird.

Eine speziell entwickelte Gürtelschnalle ermöglicht es, Oberteil und Hose während des Arbeitstages voneinander zu trennen und den Luftstrom zu unterbrechen.

Verbesserter Wärme- und Feuchtigkeitstransport

Im Projekt konnte nachgewiesen werden, dass die Kombination aus luftleitenden Textilstrukturen und den integrierten Druckerzeugern das Wärme- und Feuchtigkeitsmanagement verbessert. Dadurch soll das Risiko einer Überhitzung sinken. Gleichzeitig berichten die Forschenden von positiven Effekten auf Tragekomfort und Leistungsfähigkeit der Arbeitsschutzbekleidung.

Präsentation auf dem Innovationstag Mittelstand

Das Projekt mit dem Namen „StAirS“ entstand in Kooperation zwischen den DITF und der Hero Textil AG. Es wurde im Rahmen des Zentralen Innovationsprogramms Mittelstand (ZIM) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie gefördert.

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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