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Technik für skalierbare Wasserstoffprozesse

Alfa Laval stellt Systeme für die Wasserstoffproduktion bereit, darunter Wärmetauscher für das Thermomanagement von Elektrolyseuren, Anlagen zur Prozesswasseraufbereitung sowie kryogene Komponenten für tiefkalte Anwendungen. Die Lösungen adressieren zentrale Anforderungen an Effizienz, Integration und Skalierbarkeit.

von | 24.11.25

Im Rahmen der Concept-Zero-Initiative entwickeln Alfa Laval und SSAB einen Plattenwärmetauscher aus fossilfreiem Stahl.
Quelle: Alfa Laval Mid Europe
Alfa Laval Wasser Wasserstoff Prozesswasseraufbereitung

Alfa Laval stellt Systeme für die Wasserstoffproduktion bereit, darunter Wärmetauscher für das Thermomanagement von Elektrolyseuren, Anlagen zur Prozesswasseraufbereitung sowie kryogene Komponenten für tiefkalte Anwendungen. Die Lösungen adressieren zentrale Anforderungen an Effizienz, Integration und Skalierbarkeit.

Thermomanagement von Elektrolyseuren

Für elektrolytische Prozesse bietet Alfa Laval gedichtete Plattenwärmetauscher. Diese kühlen Elektrolyt, Wasserstoff und Sauerstoff und übernehmen die Temperaturregelung im Gesamtsystem. Es ermöglicht eine optimale Temperaturregelung sowie eine Wärmerückgewinnung. Das Portfolio umfasst Anwendungen vom Pilotmaßstab bis zu großtechnischen Anlagen.

Der HyDuo kombiniert Elektrolyseurkühlung und Prozesswassererzeugung in einem System. Es ersetzt separate Entsalzungs- und Kühleinheiten und kann laut Anbieter damit die Gesamteffizienz des Systems um bis zu 30 % erhöhen.

Kryogene Komponenten für Wasserstoff- und CCUS-Prozesse

Durch die Übernahme von Fives Energy Cryogenics verfügt Alfa Laval über ein erweitertes Portfolio an kryogenen Wärmetauschern und Pumpen für grünen Wasserstoff und Carbon Capture Utilization and Storage (CCUS).

Die gelöteten Aluminium-Wärmetauscher (BAHX) sollen eine kompakte Bauform bei hoher Effizienz bieten und auf die besonderen Anforderungen tiefkalter Prozesse ausgelegt sein.

Strategien zur Emissionsreduktion

Der Spezialist für Wärmeübertragung, Separation und Fluid-Handling verfolgt unternehmensweite Klimaschutzziele. Dazu gehören Netto-Null-Emissionen für Scope 1 & 2 bis 2027 sowie eine Halbierung der Scope-3-Emissionen bis 2030. Bis 2050 sollen alle Scopes Netto-Null erreichen.

Eine der Initiativen ist das Nachhaltigkeitsprogramm Concept Zero, in dessen Rahmen gemeinsam mit SSAB ein Plattenwärmetauscher aus fossilfreiem Stahl entwickelt wird. Damit sollen Emissionen in der Lieferkette weiter gesenkt werden.

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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