Alfa Laval präsentiert gesteuerte, rotierende Retraktoren für die CIP-Reinigung (Cleaning in Place). Die einziehbaren Reinigungsgeräte wurden für Kanäle, Rohrleitungen, Tanks und andere schwer zugängliche Bereiche in hygienischen Verarbeitungslinien entwickelt. Einsatzbereiche sind unter anderem die Molkerei-, Lebensmittel-, Getränke-, Pharma- und Biotech-Industrie.
Reinigung mit weniger Ressourcen
Die Retraktoren ergänzen das bestehende Tankreinigungsportfolio des Unternehmens. Durch rotierende Reinigungsköpfe sollen sie auch Bereiche erreichen, die mit statischen Sprühkugeln nur eingeschränkt gereinigt werden können. Laut Hersteller lässt sich der Wasser- und Reinigungsmittelverbrauch gegenüber statischen Sprühkugelsystemen um bis zu 55 % reduzieren. Die größere Sprühreichweite soll zudem die Anzahl der benötigten Reinigungsgeräte verringern.
Prozessüberwachung integriert
Die Reinigungsgeräte lassen sich in die Sensor- und Steuereinheit ThinkTop V70 integrieren. Dadurch ist laut Alfa Laval eine Echtzeitüberwachung des Reinigungsprozesses sowie eine Validierung der Reinigungsleistung möglich. Dies soll die Prozesskontrolle verbessern und manuelle Eingriffe reduzieren.
Design und Wartung
Während der Produktion verbleiben die Retraktoren bündig in der Behälterwand und kommen nicht mit dem Produkt in Kontakt. Für den Reinigungsvorgang fährt der Reinigungskopf aus und deckt die produktberührten Flächen ab. Nach Abschluss des Reinigungszyklus wird er wieder eingefahren.
Für Wartungsarbeiten steht ein Einhandwerkzeug zur Verfügung, mit dem sich Verschleißteile austauschen lassen, ohne die Zuleitungen zu demontieren.
Für regulierte Anwendungen ausgelegt
Die Reinigungsgeräte erfüllen nach Herstellerangaben die regulatorischen Anforderungen der FDA sowie der EU und Chinas. Für Anwendungen in der Pharma- und Biotechnologie ist zudem eine Ausführung mit Q-Doc-Dokumentation erhältlich, die die Rückverfolgbarkeit produktberührter Komponenten unterstützt.







