Auf der POWTECH TECHNOPHARM 2026 stellt Amandus Kahl Verfahren zur Verarbeitung und gezielten Veränderung von Pulvern und Schüttgütern vor. Der Messeauftritt richtet sich an Anwendungen in der Lebensmittel-, Chemie- und Pharmaindustrie und umfasst Lösungen für unterschiedliche Produktionsmaßstäbe.
Partikeleigenschaften in der Wirbelschicht verändern
Mit der Wirbelschichtanlage LFB mini S zeigt Amandus Kahl eine Lösung für Labore, Pilotanwendungen und kleinere Produktionsmengen. In der Wirbelschicht lassen sich feine und schlecht rieselfähige Pulver agglomerieren und damit unter anderem Dosierbarkeit, Löslichkeit und Staubverhalten beeinflussen. Über Coating und Mikroverkapselung können Inhaltsstoffe zudem vor äußeren Einflüssen wie Temperatur, Oxidation oder mechanischer Belastung geschützt werden. Auch die Verarbeitung von Flüssigkeiten zu Pulvern mit definierten Partikeleigenschaften ist möglich.
Für größere Produktionsmengen bietet das Unternehmen Wirbelschichtanlagen bis in den Tonnenmaßstab an. Sie können sowohl im Batch- als auch im kontinuierlichen Betrieb in Produktionsprozesse integriert werden.
Flachmatrizenpressen für die Pelletierung
Den zweiten Schwerpunkt bilden die Flachmatrizenpressen 14-175 und 33-600. Die Technologie eignet sich unter anderem zur Pelletierung staubiger und schwer dosierbarer Materialien mit geringem Schüttgewicht sowie für temperatursensible Additive.
Die kompakte 14-175 ist für Laboranwendungen und Produktionsumgebungen mit begrenztem Platzangebot ausgelegt. Die 33-600 richtet sich an industrielle Anwendungen und wird auf der Messe im Betrieb gezeigt. Beide Modelle können optional für pharmazeutische Anwendungen nach GMP-Richtlinien zertifiziert werden.
Halle 7A, Stand 520







