19.06.2024 I Mitte Juni fiel der Startschuss für Flottwegs neues Process Center. Das Technologiezentrum wird zukünftig die Möglichkeiten bieten, kundenspezifische Lösungen und neue Ansätze zielgerichteter zu realisieren. Besondere Berücksichtigung finden Anforderungen im Bereich Pflanzenproteine.
Mit einer Grundfläche von rund 2000 Quadratmetern unterteilt sich das Process Center in Labor, mit eigener Prozesslinie für Pflanzenproteine und Stärke, Technikum, Büro- und Lagerfläche. Flottweg verfolgt damit seine langfristige Wachstumsstrategie. Das neue Process Center soll Ende 2025 eröffnet werden.
Ein bedeutender Schritt für die Zukunft des Unternehmens, findet Dr. Kersten Link, Vorsitzender des Vorstands:
„Mit dem Bau des Process Centers stärken wir nicht nur unser Headquarter in Deutschland, sondern schaffen auch die Basis für nachhaltiges und innovatives Wachstum. Flottweg ist in den letzten Jahren stetig gewachsen, daher ist das neue Process Center eine Investition in die Zukunft des Unternehmens. Es ist ein Signal an unsere Kunden und Geschäftspartner, dass Flottweg auch in Zukunft die besten Lösungen für anspruchsvolle Trennaufgaben bereithält.“
Kundenspezifische Lösungen im Fokus
Sowohl das Labor als auch das Technikum werden dabei in Teilbereiche untergliedert, um die verschiedenen Anwendungsbereiche individuell zu bearbeiten. Der Fokus liegt dabei auf der anwendungsspezifischen Verarbeitung von Kundenproben im Labor- und Technikumsmaßstab. Mithilfe der Ergebnisse kann Flottweg dem Kunden zielgerichtet Rückmeldung zur Machbarkeit, zur Auslegung der Maschinen- und Anlagentechnik als auch zur Effizienz der geplanten Trennprozesse geben. Aufgrund der unmittelbaren Nähe des Labors und des Technikums können die Kundenanfragen künftig noch flexibler bearbeitet werden.
„Mit modernster Labortechnik und vielseitigem Maschinenequipment für die Analytik können wir die Effizienz und Nachhaltigkeit unserer Lösungen weiter steigern und maßgeschneiderte Prozesse für unsere Kunden weltweit realisieren“, erklärt Stefan Bichlmeier, Leiter der Verfahrenstechnik bei Flottweg.
Pflanzenproteine und Stärke: Eigene Prozesslinie
Um insbesondere den Anforderungen im Lebensmittelbereich, vor allem für Pflanzenproteine zu begegnen, sind im Labor und im Technikum fest installierte Anlagen mit entsprechendem Spezialequipment vorgesehen.
„Wir haben ein großes Prozess-Knowhow hinsichtlich der Pflanzenproteine – egal, ob der Kunde dabei eine gesamte Anlage mit Engineering oder lediglich eine Maschine benötigt“, sagt Dr. Mathias Aschenbrenner, Spezialist für Pflanzenproteine bei Flottweg. „Mit unserem neuem Process Center können wir die Prozesse für unsere Kunden noch vollumfänglicher darstellen. Diese Investition unterstreicht Flottwegs Engagement im Lebensmittelbereich.“







