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IFAT 2026: Pelletierung für Recycling- und Energieprozesse

Amandus Kahl präsentiert auf der IFAT 2026 Verfahren zur Aufbereitung von Sekundärstoffen für thermische und chemische Recyclingprozesse. Durch Pelletierung lassen sich Materialien wie Kunststoffabfälle, Alttextilien oder Biomasse zu homogenen Einsatzstoffen für nachgelagerte Verfahren aufbereiten.

von | 12.03.26

Pellets aus Kunststofffraktionen ermöglichen einen gleichmäßigen Eintrag in die nachfolgenden thermischen und chemischen Recyclingprozesse.
Quelle: Amandus Kahl
Amandus Kahl Recycling Pelletierung

Auf der IFAT 2026 in München stellt Amandus Kahl technische Verfahren und Maschinen für die Aufbereitung von Wertstoffen und Sekundärrohstoffen vor. Das Unternehmen zeigt, wie sich unterschiedliche Materialien durch Pelletierung so aufbereiten lassen, dass sie als Einsatzstoffe in thermischen und chemischen Recyclingprozessen genutzt werden können.

Die Pelletierung erfolgt mit einer Flachmatrizentechnologie, bei der feine, faserige oder heterogene Materialien zu formstabilen Pellets verdichtet werden. Dadurch sollen homogene Einsatzstoffe entstehen, die sich lagern, transportieren und dosieren lassen. In Prozessen wie Pyrolyse, Vergasung oder Depolymerisation kann eine gleichmäßige Materialzufuhr dazu beitragen, stabile Prozessbedingungen zu erreichen.

Einsatzstoffe für thermische und chemische Verfahren

Pelletierte Materialien können unter anderem in Verfahren zur Herstellung synthetischer Kraftstoffe eingesetzt werden. Solche Prozesse nutzen unterschiedliche Kohlenstoffquellen, darunter biogene Reststoffe, recycelte Materialien oder Kunststoff- und Textilfraktionen. Für die thermochemische Weiterverarbeitung ist eine möglichst gleichmäßige Materialstruktur entscheidend.

Neben Kunststofffraktionen lassen sich auch Alttextilien zu Pellets verdichten. In dieser Form können textile Fasern einfacher transportiert, gelagert und in nachgelagerte Prozesse eingebracht werden.

Verarbeitung verschiedener Rest- und Nebenstoffe

Die Flachmatrizenpresse kann außerdem für weitere Materialien eingesetzt werden, etwa für Klärschlamm oder biogene Reststoffe wie Holzreste und organische Nebenprodukte. Durch die Verdichtung entstehen stabile Brenn- und Einsatzpellets für thermische Behandlungs- und Verwertungsverfahren.

Auf der IFAT präsentiert das Unternehmen unter anderem die Flachmatrizenpresse 60–1500 mit Stromanschluss.

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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