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Mobile Luftreiniger: Wie sinnvoll sind sie gegen eine indirekte Infektion?

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Autor: Jana Kötter

Mobile Luftreiniger: Wie sinnvoll sind sie gegen eine indirekte Infektion?

Um den rapiden Anstieg der Corona-Infektionen aufzuhalten, wurden neben den AHA-Maßnahmen und dem So-viel-Lüften-wie-möglich auch mobile Luftreiniger ins Spiel gebracht. Mobile Luftreiniger können einen sehr effektiven Beitrag leisten um das Risiko von Ansteckungen auf dem indirekten Infektionsweg zu minimieren. Dabei sind aber einige Bedingungen zu beachten, die für die Wirksamkeit eines Luftreinigers entscheidend sind.  Der Blue.care+ ist geprüft worden, unter anderem in einem Praxistest am Universitätsklinikum Münster, der von der Hybeta GmbH, einem akkreditierten unabhängigen Prüflabor, durchgeführt worden. Fazit: Der Blue.care+ besteht den Test.  

Wofür braucht man einen mobilen Luftreiniger? 

Für die Übertragung der SARS-CoV-2 Viren werden heute vor allem ausgeatmete Tröpfchen infizierter Menschen verantwortlich gemacht. Die kleinsten dieser Tröpfchen, die infektiöse Viren enthalten, bilden sogenannte Aerosole, die sehr lange im Schwebezustand bleiben können. Das Einatmen solcher infektiösen Aerosole wird derzeit als wesentliche Ursache für die Indirekte Infektion mit dem Coronavirus und dessen Ausbreitung betrachtet.  

Kann man die Virenlast nicht durch häufiges Lüften oder eine zentrale raumlufttechnische Anlage genügend verringern, bietet sich der Einsatz mobiler Luftreiniger an. Das Ziel eines Luftreinigers muss es also sein, die Konzentration an Aerosoltröpfchen in der Raumluft effektiv zu senken. Wenn das gelingt, dann kann man damit auch das Risiko einer indirekten Corona-Infektion minimieren. 

Worauf kommt es an und vor allem: Was kann der Blue.care+? 

Ein mobiler Luftreiniger saugt Raumluft ein, filtert darin enthaltene Kontaminationen möglichst vollständig heraus und gibt dann einen sauberen Luftstrom in den Raum zurück. Das Gerät erfüllt seinen Zweck aber nur, wenn das in der Praxis auch nachweisbar ist. Dazu ist der Blue.care+ am Universitätsklinikum Münster (UKM) von der Hybeta GmbH, einem akkreditierten unabhängigen Prüflabor, im Praxisbetrieb untersucht worden. Hybeta hat sich an der für die Gestaltung von Reinräumen gültigen Norm DIN EN ISO 14664-1 orientiert. 

Die Filtrationsleistung 

Für eine besonders effiziente Filtration empfehlen die meisten Stellen HEPA Filter mit einer Abscheidegradklasse von H14. HEPA Filter gehören zur Klasse der hochwertigsten Luftfilter, die auch z.B. in Krankenhäusern und Reinräumen eingesetzt werden. Solche Filter werden nach der Norm EN 1822-1 geprüft. H14 steht für einen Mindest-Abscheidegrad von 99,995% bei allen relevanten Partikelgrößen unter 1 µm. Um diese Größenordnung geht es auch, wenn wir über infektiöse Aerosole sprechen. Das im Blue.care+ eingesetzte Filtersystem hat den Test als HEPA Filter der Abscheidegradklasse H14 nach EN 1822-1 bestanden. Aber nicht nur das: der Einsatz eines HEPA Filters ist nur sinnvoll, wenn er auch dicht und ohne Defekte montiert. Der Praxistest am UKM hat bestätigt, dass der Blue.care+ auch diese Leckageuntersuchung für die Klasse H14 besteht. 

Luftleistung und Wirksamkeit in der Raumluft 

Prinzipiell gilt, je mehr saubere Luft der Luftreiniger zur Verfügung stellen kann, desto besser für geringe Partikelkonzentrationen. In der Praxis wird empfohlen, mit einem 6-fachen Volumenstrom des Raumvolumens zu arbeiten (der sog. „Luftwechsel“). Neben dem rechnerischen Verdünnungseffekt wird der Luftwechsel auch deshalb gefordert, weil man auf diese Weise mit einem mobilen Luftreiniger eine wirksame turbulente Mischlüftung erreichen kann. Das Gerät Blue.care+ weist einen Nennvolumenstrom von 1.150 m³/h auf. Damit kann nach der o.a. Relation in Räumen bis zu ca. 200 m³ ein Luftwechsel von 6 erreicht werden. Nimmt man dies zusammen mit der oben diskutierten Filterklasse, wird verständlich, warum der Blue.care+ im Praxistest am UKM beeindruckende Reinigungswerte erreicht hat. Bemerkenswert ist dabei zum einen, dass dies bei der für die Virenübertragung wesentlichen Partikelgröße von 0,5 µm erreicht wurde. Zudem liegen alle 10 Messpunkte bei dieser Reduktion, was die gleichmäßige Wirksamkeit des Blue.care+ im gesamten Raum beweist. 

Zusammenfassung

Der Blue.care+ weist eine HEPA Filterklasse H14 auf und ist mit einem Nennvolumenstrom von 1.150 m³/h ausgerüstet. Damit werden im Praxistest von einem unabhängigen akkreditierten Prüflabor unter reproduzierbaren Bedingungen Partikelreduktionen zwischen 94 und 95% erreicht. Dies bei der relevanten Partikelgröße von 0,5 µm. Damit beweist der Blue.care+, dass er ein wirksamer Helfer zur Senkung des Corona Infektionsrisikos ist. 

Fakten-Check Luftreiniger Hengst Blue.care+

  • Max. Luftleistung 1.800 m3/h 
  • Luftwechselrate 6-mal pro Stunde 
  • Virenlast-Reduktion > 90 % nach 30 Minuten 
  • HEPA H14 Filterset nach EN1822 / ISO29463 
  • Gewicht: 85 kg 
  • Maße: 1,95 x 0,73 x 0,54 m 
  • Betriebslautstärke < 55dB bei Nennleistung 
  • Stromverbrauch: 250 Watt bei Nennvolumenstrom von 1.150m3/h  
  • Dauerbetrieb möglich – im rauhen Industriebetrieb bewährt 
  • CE-konform mit entsprechender Zertifzierung 
  • Made in Germany

Weiteres Informations- und Bildmaterial steht unter www.hengst.com/luftreiniger zur Verfügung.  

 

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