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Mehrstufige Filtration für abrasive Keramikprozesse

Die Lehmann-UMT GmbH hat ihre Mehrstufen-Filtration für die Bearbeitung keramischer Werkstoffe weiterentwickelt. Anwender aus der Halbleiterindustrie sollen damit längere Standzeiten und eine höhere Prozessstabilität erzielen.

von | 20.02.26

Mehrstufige Lehmann-Filtration für grobe und feinste Partikel
Quelle: Lehmann-UMT GmbH
Lehmann-UMT GmbH Filtration Filter abrasiv Keramik abrasive

Bei der Bearbeitung keramischer Bauteile entstehen große Mengen abrasiver Partikel, die von grobem Abrieb bis zu Feinpartikeln im Bereich weniger Mikrometer reichen.

Die Lehmann-UMT GmbH hat auf Basis der Edge-Technologie mehrstufige, rückspülbare Filtrationsanlagen entwickelt. Die Systeme scheiden keramische Partikel schrittweise bis auf eine Größe von 2–3 µm ab und bewältigen auch hohe Schmutzfrachten aus Grob- und Feinbearbeitung.

Bei einem langjährigen Anwender aus Berlin sind inzwischen mehr als 40 dieser Anlagen im kontinuierlichen 24/7-Betrieb im Einsatz.

Längere Laufzeiten, weniger Wartung

Durch die Umstellung haben sich laut Lehmann-UMT die Standzeiten zentraler Maschinenkomponenten deutlich verlängert. Spindeln erreichen Laufzeiten von mehreren Jahren. Auch die Filterelemente verbleiben meist länger als zwölf Monate im Einsatz. Die Anlagen überwachen die Prozessparameter und zeigen einen notwendigen Wechsel zustandsabhängig an.

Optimierte Filterflächen und geringerer Energiebedarf

In einem weiteren Entwicklungsschritt vergrößerte der Filterhersteller die Filterflächen, optimierte die Strömungsführung und reduzierte die Filterwiderstände. Dadurch konnte das Unternehmen den Energiebedarf im Vergleich zu früheren Anlagengenerationen senken. Eine verbesserte Zugänglichkeit soll zudem den Austausch von Filterelementen ohne Produktionsunterbrechung ermöglichen.

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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