Generic filters
FS Logoi

Magnetabscheider: Erhöhung der Kapazität

Speziell für schlecht fließende, fettige Pulver hat das Unternehmen Goudsmit Magnetics aus Waalre (NL) einen rotierenden Magnetabscheider mit höherer Verarbeitungskapazität entwickelt.

von | 28.03.23

Foto: Goudsmit
Magnetabscheider Erhöhung der Kapazität Goudsmit
Magnetabscheider Erhöhung der Kapazität Goudsmit
28.03.2023 Ι Speziell für schlecht fließende, fettige Pulver hat das Unternehmen Goudsmit Magnetics aus Waalre (NL) einen rotierenden Magnetabscheider mit höherer Verarbeitungskapazität entwickelt.

Der neu entwickelte rotierende Cleanflow-Magnet mit 10.000 Gauss filtert magnetische und paramagnetische Partikel aus schlecht fließenden, fettigen Pulvern in der Lebensmittel-, Pharma- und Chemieindustrie. Der Magnetrotor besteht aus 7 starken Magnetstäben. Sie sind mit Neodym-Eisen-Bor-Magneten ausgestattet und haben jeweils einen Durchmesser von 32 mm. Dieses Material ist 40 % dicker als bei herkömmlichen Magnetstäben und der Magnethersteller – der einzige auf dem Markt – verwendet es auch in der statischen Version des cleanflow.

Erhöhung der Kapazität durch neuen Magnettyp

Der Magnetabscheider ist für Freifalllinien geeignet und fängt sowohl Eisen als auch Partikel aus AISI 304 und AISI 316 mit einer Größe von bis zu 30 µm ab, z.B. aus Kakao- oder Milchpulver. Ein zusätzlicher Vorteil ist die höhere Kapazität, die der neue Cleanflow-Magnettyp im Vergleich zum 8- oder 12-Stab-Magnetabscheider verarbeiten kann. Die Magnetabsaugung ist so konzipiert, dass sie eins zu eins mit bestehenden rotierenden Cleanflow-Systemen austauschbar ist.

Magnetabscheider in drei Größen

Die starken Magnetstäbe des Cleanflow-Separators filtern Metallpartikel und paramagnetische Partikel aus fetthaltigen Pulvern und körnigen Produkten. Der Abscheider ist in 3 Größen erhältlich, von denen das größte Modell für Produktströme von bis zu 45 m³/Stunde geeignet ist. Die magnetische Flussdichte von 10.000 Gauß entsteht an der Kontaktfläche der Stäbe. Die maximale Arbeits- und Produkttemperatur beträgt 140 °C, die minimale und maximale Umgebungstemperatur: -20°C bis 40°C.

Der Nachteil von fetthaltigem (Milch-)Pulver ist, dass dieses Produkt nicht gut fließt, weshalb die Magnetstäbe im Produktstrom rotieren. Dies wirkt der Brückenbildung und Materialansammlung entgegen und gewährleistet einen optimalen magnetischen Kontakt, um Metallverunreinigungen zu erfassen. Das Ergebnis ist ein hoher Abscheidegrad und ein sauberes Produkt.

Einfache und hygienische Reinigung

Bei der manuellen Reinigung nimmt der Bediener den Rotor aus dem Gehäuse und zieht die Magnetstäbe aus dem Extraktor. Dann lösen sich die Metallpartikel und sind zu entsorgen. Das Unternehmen hat auch ein spezielles Reinigungssystem entwickelt. Es ermöglicht eine einfache und hygienische Reinigung des Extraktors.

Weitere Informationen

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

Foto: Goudsmit

Jetzt Newsletter abonnieren

Immer auf dem aktuellen Stand, alle 2 Wochen in Ihrem Postfach.

Hier anmelden

Call for Abstracts für CO2-Fachkonferenz 2027
Call for Abstracts für CO2-Fachkonferenz 2027

Das nova-Institut hat den Call for Abstracts für die CO2-based Fuels and Chemicals Conference 2027 eröffnet. Beiträge zu Carbon Capture and Utilization (CCU), Power-to-X sowie CO₂-basierten Kraftstoffen, Chemikalien und Materialien können bis zum 16. November 2026 eingereicht werden.

mehr lesen
Schneideanlage für Halbleiter-Packaging
Schneideanlage für Halbleiter-Packaging

Asahi Kasei hat am Produktionsstandort Tainan in Taiwan eine Schneideanlage für den Trockenfilm-Photoresist Sunfort in Betrieb genommen. Mit dieser Investition reagiert das Unternehmen auf die steigende Nachfrage nach Lösungen für das fortschrittliche Halbleiter-Packaging.

mehr lesen
Lebensmittelabfälle zur CO2-Abscheidung
Lebensmittelabfälle zur CO2-Abscheidung

Forschende der ETH Zürich haben ein neuartiges Material für die direkte CO₂-Abscheidung aus der Luft entwickelt. Die Proteinkügelchen aus Reststoffen der Käse- und Tofuproduktion sollen Kohlendioxid effizient binden und mit geringem Energieaufwand wieder freisetzen.

mehr lesen
Forschungsplattform für Wasserstofftechnologien
Forschungsplattform für Wasserstofftechnologien

Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) hat mit der Hydrogen Integration Platform (HIP) eine Forschungsplattform für Wasserstofftechnologien eröffnet. Die Infrastruktur verbindet Anlagen entlang der gesamten Wasserstoff-Wertschöpfungskette und soll die Entwicklung sowie Erprobung neuer Technologien unter praxisnahen Bedingungen ermöglichen.

mehr lesen

Sie möchten die F&S Filtrieren und Separieren testen?

Bestellen Sie Ihr kostenloses Probeheft

Überzeugen Sie sich selbst: Gerne senden wir Ihnen die F&S kostenlos und unverbindlich zur Probe!

Finance Illustration 03