Eaton hat sein Portfolio mechanisch selbstreinigender Filtersysteme um laserperforierte Filterelemente ergänzt. Die Elemente sind für Anwendungen ausgelegt, in denen gelartige oder faserige Partikel auftreten, die mit herkömmlichen Kantenspalt- oder Feingewebe-Elementen schwer abzutrennen sind.
Filterelemente für industrielle Flüssigkeitsfiltration
Die Filterelemente bestehen vollständig aus Edelstahl 316 und werden mittels Laser mit runden Öffnungen versehen. Dieses Fertigungsverfahren ermöglicht laut Hersteller kleine Lochdurchmesser bei gleichzeitig hoher Wandstärke. Dadurch entstehen gleichförmige Durchtrittsöffnungen, die eine präzise Partikelabscheidung unterstützen.
Die Elemente sind mit den Baureihen DCF, MCF und MCS kompatibel und werden mit Filtereinheiten von 100 bis 380 µm angeboten.
Selbstreinigung während des Betriebs
Die Filterelemente werden in mechanisch selbstreinigenden Filtersystemen eingesetzt. In diesen Anlagen bewegt sich ein federbelasteter Reinigungsschaber im Inneren des Filterelements auf und ab. Während die Flüssigkeit das Filterelement von innen nach außen durchströmt, lagern sich die Feststoffe an der Innenfläche ab. Der Reinigungsschaber löst laut Eaton diese Ablagerungen und transportiert sie zum Boden des Filters. Dort werden sie über eine Ablassarmatur ausgetragen, während die Filtration weiterläuft.
Dieses Verfahren soll einen kontinuierlichen Betrieb mit reduziertem Wartungsaufwand und stabilen Prozessbedingungen ermöglichen.
Einsatz in verschiedenen Industrieanwendungen
Aufgrund ihrer chemischen Beständigkeit und mechanischen Stabilität können die Filterelemente in unterschiedlichen industriellen Prozessen eingesetzt werden. Dazu zählen unter anderem die Herstellung von Flüssigklebstoffen und Harzen, die Produktion von Farben, Lacken und Beschichtungen sowie Anwendungen in der Papier- und Zellstoffindustrie und in der Wasser- und Abwasseraufbereitung.
Die Elemente sind mit bestehenden Filtersystemen kompatibel und können deshalb in vorhandene Anlagen integriert werden.







