Mit dem Programm ThinkCircularity setzt der Technologiekonzern Alfa Laval einen ersten Baustein seiner Kreislaufstrategie um. Das Rücknahmeprogramm konzentriert sich zunächst auf die ThinkTop-Ventilsteuereinheiten, bei denen insbesondere der enthaltene Kunststoff wiederverwertet werden soll. Jedes ThinkTop enthält rund 500 Gramm Kunststoff, der im Rahmen des Pilotprojekts gesammelt und aufbereitet wird.
Das Projekt hat gezeigt, dass sich das recycelte Material ohne Qualitätsverluste erneut einsetzen lässt. Tests zur Zugfestigkeit und Materialbeständigkeit bestätigen, dass Mischungen aus recyceltem und neuem Kunststoff die technischen Anforderungen für den Einsatz in neuen Einheiten erfüllen. Neben Kunststoffen werden auch Metalle und elektronische Komponenten fachgerecht recycelt.
Rückläufe aus der hygienischen Industrie
In Branchen wie der Lebensmittel-, Molkerei- und Pharmaindustrie stehen Prozessoptimierung sowie ein effizienter Einsatz von Ressourcen im Fokus. Im Zuge von Anlagenmodernisierungen werden bestehende Ventilsteuereinheiten häufig eingesetzt. Neuere Generationen sollen dabei Einsparungen bei Wasser- und Energieverbrauch ermöglichen, etwa bei der Reinigung im Cleaning-in-Place-Verfahren (CIP).
Im Rahmen des Pilotprojekts wurden bereits erste Geräte an Alfa Laval zurückgeführt. In Norwegen hat ein Vertriebspartner das Rücknahmeprogramm bei Kunden eingeführt und mehrere hundert Einheiten zur Wiederverwertung eingesandt.
Baustein einer umfassenden Kreislaufstrategie
ThinkCircularity ist Teil einer langfristig angelegten Kreislaufstrategie von dem Technologiekonzern. Diese umfasst die Entwicklung langlebiger und effizienter Produkte sowie Konzepte zur verantwortungsvollen Verwertung am Ende des Produktlebenszyklus.
Das Pilotprojekt liefert nach Angaben des Unternehmens wichtige Erkenntnisse für die Weiterentwicklung von Rücknahme- und Recyclingkonzepten sowie für den Ausbau entsprechender Partnerschaften.







