Wolftechnik Filtersysteme GmbH & Co. KG hat mit der Produktlinie PorVent kompakte Druckentlastungs- und Druckausgleichsventile für Fluidsysteme vorgestellt. Die Ventile sollen Druckunterschiede zwischen Innenraum und Umgebung selbsttätig ausgleichen. Sie benötigen weder eine externe Steuerung noch eine Energieversorgung und arbeiten ohne manuellen Eingriff.
Eine integrierte Be- und Entlüftungsmembran aus Porex sorgt laut dem Hersteller im Normalbetrieb für kontinuierlichen Druckausgleich. Dadurch lassen sich Druckspitzen, Dichtungen, Gehäuse oder Filter vermeiden.
Varianten für unterschiedliche Prozessbedingungen
Für Anwendungen mit erhöhten Anforderungen bietet der Filterhersteller Ventilvarianten mit zusätzlicher mechanischer Entlüftung an. Überschreitet der Druck eine definierte Grenze, wird überschüssiges Medium kontrolliert abgeführt. Die Entlüftung schließt selbsttätig, sobald ein sicherer Druckbereich erreicht ist.
Ergänzend stehen Berstventile zur Verfügung. Diese brechen bei Erreichen einer festgelegten Druckgrenze besonders schnell die Membran auf und sollen damit eine frühzeitige Druckentlastung ermöglichen.
Die Auslegung erfolgt anwendungsbezogen. Medium, Temperaturbereich, Viskosität, Partikelgehalt sowie der erforderliche Volumenstrom bestimmen Materialwahl, Ventiltyp und Einstelldruck.
Einsatz in Neu- und Bestandsanlagen
Die Ventile eignen sich für Vakuumsauganlagen, pneumatische Fördersysteme, Filtrationsanlagen sowie hydraulische und industrielle Prozessleitungen für die kontrollierte Führung von Fluiden und Gasen. Auch in dicht geschlossenen Gehäusen und Baugruppen im Automotive-Bereich (z. B. Scheinwerfergehäuse) sowie hygienischen und medizinischen Anlagen kommen sie zum Einsatz.
Durch die kompakte Bauweise lassen sich die Ventile sowohl in neue Anlagen als auch im Rahmen von Retrofit-Projekten in bestehende Systeme integrieren.







