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Automatisierungslösungen für Single-Use-Zentrifugen

Gea hat den kytero 2000 Single Use Separator mit einem Steuerungssystem von Rockwell Automation vorgestellt. Die Integration der Rockwell-Plattform FactoryTalk Optix soll eine vollständig digitalisierte, cloudfähige Prozesssteuerung ermöglichen.

von | 18.11.25

Der Gea kytero 2000, der sich bereits in der mittelgroßen bis großen biopharmazeutischen Produktion etabliert hat, ist nun vollständig kompatibel mit den neuesten Hardware- und Softwarelösungen von Rockwell.
Quelle: Gea
Single Use Zentrifuge Gea Rockwell Separator

Der Gea kytero 2000 Single Use Separator ist vollständig kompatibel mit den Hard- und Softwarelösungen von Rockwell Automation, einem Unternehmen für industrielle Automatisierung und digitale Transformation. Die Integration von FactoryTalk Optix soll Anwendern ermöglichen, Prozessdaten über standardisierte Schnittstellen zu erfassen und in Echtzeit zu visualisieren. Die cloudfähige Plattform unterstützt Mensch-Maschine-Schnittstellen (HMI), Konnektivität und Datenanalyse. Außerdem bietet sie Funktionen für Industrial Internet of Things (IIoT) und Edge Computing.

Darüber hinaus ist der kytero 2000 kompatibel mit weiteren Rockwell-Lösungen wie FactoryTalk Analytics und GuardianAI. Diese sollen eine vorausschauende Überwachung der Antriebsleistung und Prozessoptimierung ermöglichen.

Modulares Konzept und offene Schnittstellen

Der Gea kytero 2000 basiert auf der bewährten Single-Use-Tellerseparator-Technologie für biopharmazeutische Prozesse im Produktionsmaßstab. Er verarbeitet laut Gea Säugetierzellkulturen mit 150 bis 500 Litern pro Stunde und E. coli mit 30 bis 120 Litern pro Stunde und erreicht bei der Zellabtrennung Ausbeuten von über 99 Prozent.

Das kompakte Plug-&-Produce-Design reduziert den Platzbedarf und macht Reinigungs- und Sterilisationsvorgänge (CIP/SIP) überflüssig, da die produktberührenden Komponenten als Einwegartikel ausgeführt sind.

Über den offenen Automatisierungsstandard MTP (Modul Type Package) lässt sich der Separator laut Anbieter in bestehende Produktionssysteme einbinden. In Kombination mit Digital-Twin- und Augmented-Reality-Lösungen von EPLAN sollen Echtzeit-Konstruktionsdaten zur Verfügung stehen, die die Inbetriebnahme und Wartung vereinfachen.

Kooperation zwischen Gea und Rockwell Automation

Die Zusammenarbeit zwischen Gea und Rockwell Automation verbindet Prozesstechnologie und Automatisierungskompetenz.

„Die Kompatibilität des Gea kytero 2000 mit den Lösungen von Rockwell Automation ermöglicht es unseren Kunden, Gea-Separatoren mit maximaler Effizienz, Skalierbarkeit und digitaler Konnektivität zu betreiben”, so Dieter Hille, Senior Director Product Management Automation & Digital Product.

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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