Die Dorstener Drahtwerke Gruppe hat über ihre US-Tochter WCJ Pilgrim Wire die verbliebenen Anteile am US-amerikanischen Drahtproduzenten Mount Joy Wire übernommen. Mit der Akquisition erweitert die Unternehmensgruppe ihre Produktionskapazitäten für Stahl- und Spezialdrähte in Nordamerika. Gleichzeitig ergänzt Mount Joy Wire das bestehende Angebot von WCJ Pilgrim Wire insbesondere um Kompetenzen bei hochkohlenstoffhaltigen Drähten.
Mount Joy Wire wurde 1991 gegründet und beschäftigt rund 120 Mitarbeitende. Am Standort in Pennsylvania verfügt das Unternehmen über eine Produktionsfläche von rund 20.400 Quadratmetern und fertigt verschiedene Spezialdrahtprodukte. Die bestehende Führungsstruktur, der operative Schwerpunkt und die Kundenbeziehungen sollen nach der Übernahme beibehalten werden.
Ausbau des Geschäfts in den USA
Die Übernahme ist Teil der internationalen Wachstumsstrategie der Dorstener Drahtwerke Gruppe. In den vergangenen Jahren hat sich die Unternehmensgruppe an mehreren Unternehmen beteiligt, um ihr Produktportfolio zu erweitern und zusätzliche Märkte zu erschließen.
Der Betrieb von Mount Joy Wire soll mit dem bestehenden Team fortgeführt werden. WCJ Pilgrim Wire verfügt bereits über mehrere Produktions- und Vertriebsstandorte in den USA. Durch die Übernahme sollen die Kapazitäten und Produktportfolios der US-Unternehmen künftig stärker aufeinander abgestimmt werden.
„Mount Joy Wire ist ein führender Anbieter bei Spezialdrähten und bereits seit über 20 Jahren erfolgreich am US-Markt aktiv. Diese Tatsache und die Organisation als wertebasiertes Familienunternehmen machen Mount Joy Wire zur perfekten Wahl für uns als ebenfalls familiengeführte Gruppe. Wir gehen davon aus, dass diese neue Akquisition in den USA Effekte schaffen wird, die für alle Beteiligten gleichermaßen von Vorteil sind – für die weltweit agierenden Unternehmen der Gruppe, die von dem gemeinsamen Know-how und Zugang zu neuen Märkten profitieren, für die US-Töchter, die ihre Kapazitäten und Portfolios aufeinander abstimmen können, und für die Kunden, die eine erhöhte Verfügbarkeit zu weiterhin marktgerechten Preisen erwarten dürfen“, so Paul Tüshaus, Co-Geschäftsführer der Dorstener Drahtwerke.







