In der additiven Fertigung fallen feine Metallpulver aus Aluminium oder Titan mit Partikelgrößen zwischen 15 und 150 μm an. Um diese sicher abzusaugen, bietet Kärcher den Industriesauger IVM 60/12-1 ACD WS an, der auf die sichere Nassabscheidung und Aufnahme dieser Partikel ausgelegt ist.
Nass-Vorabscheider für sicheren Betrieb
Der IVM 60/12-1 ACD WS nutzt ein Nass-Vorabscheidersystem, das alle Partikel durch ein sogenanntes Inertflüssigkeitsbad führt. Die Pulver werden dabei vollständig mit Öl (Aluminium, Magnesium) bzw. Wasser (Titan) benetzt und damit gegen Selbstentzündung geschützt.
Der Füllstand der Inertflüssigkeit kann über ein Schauglas kontrolliert werden. Wenn der Flüssigkeitsstand unbemerkt absinkt, wird die Saugleistung mechanisch unterbrochen.
Saugleistung für feine Stäube
Die Saugleistung ist auf feine Stäube abgestimmt. Das Gerät arbeitet mit nur einer Turbine und spart laut Herstellerangaben etwa 50 % Energie gegenüber dem Vorgängermodell. Der Industriesauger erfüllt zudem die Anforderungen der Norm IEC 60335-2-69 zur sicheren Aufnahme feinster Metall- und Kunststoffstäube.
Filterreinigung und Handhabung
Für die Filterreinigung verfügt der Kärcher-Sauger über eine Pull & Clean-Funktion: Durch das Betätigen eines Griffes wird der Luftstrom umgelenkt und der Filter abgereinigt, sodass eine manuelle Abrüttelung des Sternfilters entfällt.
Der IVM 60/12-1 ACD WS besitzt einen Saugauslass mit einer Nennweite von 70 mm (DN 70) und kann mit Zubehör mit einer Nennweite von 40 mm (DN 40) betrieben werden.
Der Sammelbehälter mit 60 Litern Volumen erlaubt laut Kärcher längere Betriebszeiten. Feststoffe sammeln sich in einem Siebkorb mit entnehmbarem Filtervlies. Die Inertflüssigkeit muss dank einer integrierten Filtration nicht nach jedem Einsatz gewechselt werden.







