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Copernicus-Medaille für Max-Planck-Wissenschaftlerin

Die Copernicus Gesellschaft e. V. zeichnet Yafang Cheng vom Max-Planck-Institut für Chemie für ihre Forschung zu atmosphärischen Aerosolen aus.

von | 13.05.25

Yafang Cheng wird mit der Copernicus-Medaille 2025 ausgezeichnet.
Quelle: Oscar Lindell
Copernicus-Medaille

Die Copernicus Gesellschaft e. V. verleiht die Copernicus-Medaille 2025 an Professorin Yafang Cheng vom Max-Planck-Institut für Chemie. Die Auszeichnung würdigt Chengs wissenschaftliche Beiträge zum Verständnis atmosphärischer Aerosole und deren Auswirkungen auf Luftqualität, öffentliche Gesundheit und Klima.

Die Verleihung der Copernicus-Medaille fand am 29. April 2025 im Austria Center Vienna im Rahmen der EGU-Generalversammlung 2025 statt.

Forschung zu Aerosolen im Erdsystem

Yafang Cheng beschäftigt sich mit der Entstehung, Wechselwirkungen und Auswirkungen von Aerosolen im Erdsystem. Ziel ihrer Arbeit ist es, Prozesse im Erdsystem besser zu verstehen, die im Zusammenhang mit globalem Wandel stehen. Ihre Forschung kombiniert Laborexperimente, Feldmessungen und die Entwicklung innovativer Instrumente, Theorien und Modelle. Laut der Copernicus Gesellschaft bringe ihre Forschung Erkenntnisse, Fortschritte und Öffentlichkeitsarbeit zum Verständnis atmosphärischer Aerosole und ihrer Auswirkungen hervor.

Zur Person

Professorin Yafang Cheng ist Wissenschaftlerin auf dem Gebiet der Aerosolwissenschaften und der Chemie des Erdsystems. Seit 2024 ist sie Direktorin der Abteilung Aerosolchemie am Max-Planck-Institut für Chemie in Mainz und arbeitet zudem als Gastprofessorin an der Peking-Universität. Cheng ist unter anderem Mitglied der Academia Europaea (AE), Fellow der American Association for the Advancement of Science (AAAS) und der American Geophysical Union (AGU) sowie Chefredakteurin der Fachzeitschrift Journal of Geophysical Research (JGR) – Atmospheres.

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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