Generic filters
FS Logoi

Wasserstoff-Campus Oberhausen geht an den Start

Der Wasserstoff-Campus HydrOB ist an den Start gegangen und will Wasserstofftechnologien in Großindustrie, Handwerk sogar bis in private Haushalte bringen.

von | 02.03.21

Grüner Wasserstoff ist ein wichtiger Baustein auf dem Weg zur Klimaneutralität. Der Wasserstoff-Campus HydrOB will Wasserstofftechnologien in Großindustrie, Handwerk sogar bis in private Haushalte bringen. Die Projektpartner sind breit aufgestellt. Sie stammen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Kommune. „Campus for Hydrogen Technologies Oberhausen – HydrOB“ ist Anfang Februar 2021 an den Start gegangen. Er verzahnt die Entwicklung von Wasserstofftechnologien mit lokalen Demonstrationsvorhaben, Digitalisierung und Weiterbildung und soll regional, national und international richtungsweisende Entwicklungen ermöglichen, Unternehmen bei der Einführung von Wasserstofftechnologien unterstützen und auf diese Weise das Entstehen einer Wasserstoffwirtschaft fördern. Dazu sollen u.a. Technikums-, Fertigungs- und Laborflächen in einem Technologiekompetenzzentrum für die Zusammenarbeit von Unternehmen und Forschungseinrichtungen in Oberhausen bereitgestellt sowie Schulungen und Informationsveranstaltungen durchgeführt werden.

Viele Partner beteiligen sich am Wasserstoff-Projekt

„Ende 2020 haben wir das Oberhausener Wasserstoff-Projekt angestoßen. Lokale, regionale und global agierende Unternehmen engagieren sich als Partner – unser Projekt befindet sich auf einem guten Weg“, freuten sich Prof. Görge Deerberg vom Fraunhofer-Institut Umsicht und der Strategiedezernent der Stadt Oberhausen Ralf Güldenzopf, Gründungsmitglieder von HydrOB. Mit dabei sind neben der Stadt Oberhausen die MAN Energie Solutions, OQ Chemicals, Emschergenossenschaft/Lippeverband (EGLV), die Gemeinschafts-Müll-Verbrennungsanlage Niederrhein (GMVA), die Stoag Stadtwerke Oberhausen, die Energieversorgung Oberhausen (Evo), die Oberhausener Wirtschafts- und Tourismusförderung (OWT), die Wirtschaftsbetriebe Oberhausen (WBO) und das Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik Umsicht.

„Damit haben wir einen erheblichen Standortvorteil“, stellte Oberbürgermeister Daniel Schranz fest. „Denn mit dem Fraunhofer Umsicht besitzen wir in unserer Stadt nicht nur die wissenschaftliche Expertise. Zudem haben wir auch global und lokal agierende Unternehmen mit an Bord, die den klimafreundlichen Energieträger nicht nur produzieren, sondern auch einsetzen können.“

Der Wasserstoff-Campus Oberhausen soll die Ansiedlung sowohl von innovativen Start-ups und Unternehmen fördern als auch regionale Unternehmen dabei unterstützen, Wasserstofftechnologien optimal zu nutzen und damit die Transformation in eine Wasserstoffwirtschaft zu ermöglichen. Die Partner von HydrOB setzen sich für neue bzw. angepasste Technologien sowie zukunftsweisende Geschäftsmodelle ein, die Industrie, Wirtschaft und Wissenschaft mit den Herausforderungen der Klimakrise zusammen denken und gemeinsam lösen möchten. Begonnen hat in Oberhausen bereits die überregionale Vernetzung mit bestehenden H2-Initiativen. Auch ein Antrag auf Fördermittel für eine Produktionsanlage bei der GMVA wurde gestellt.

Mehr Informationen hier.

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

Jetzt Newsletter abonnieren

Immer auf dem aktuellen Stand, alle 2 Wochen in Ihrem Postfach.

Hier anmelden

Paper zur Rolle von KI in der Kunststoff-Kreislaufwirtschaft
Paper zur Rolle von KI in der Kunststoff-Kreislaufwirtschaft

Das Fraunhofer Cluster of Excellence Circular Plastics Economy CCPE hat ein Positionspapier zur Rolle von Künstlicher Intelligenz in der Kunststoffwertschöpfungskette veröffentlicht. Die Analyse beschreibt mögliche Beiträge von KI entlang von Entwicklung, Produktion und Recycling und benennt Voraussetzungen für eine breite industrielle Anwendung.

mehr lesen
Marktzahlen zu biobasierten Kunststoffen
Marktzahlen zu biobasierten Kunststoffen

Das IfBB – Institut für Biokunststoffe und Bioverbundwerkstoffe der Hochschule Hannover hat die Broschüre „Biopolymers – facts and statistics 2025“ veröffentlicht. Die Publikation enthält aktualisierte Marktdaten sowie Informationen zu Rohstoffbedarf, Anwendungen und Produktionsrouten biobasierter Kunststoffe.

mehr lesen
IFAT 2026: Pelletierung für Recycling- und Energieprozesse
IFAT 2026: Pelletierung für Recycling- und Energieprozesse

Amandus Kahl präsentiert auf der IFAT 2026 Verfahren zur Aufbereitung von Sekundärstoffen für thermische und chemische Recyclingprozesse. Durch Pelletierung lassen sich Materialien wie Kunststoffabfälle, Alttextilien oder Biomasse zu homogenen Einsatzstoffen für nachgelagerte Verfahren aufbereiten.

mehr lesen

Sie möchten die F&S Filtrieren und Separieren testen?

Bestellen Sie Ihr kostenloses Probeheft

Überzeugen Sie sich selbst: Gerne senden wir Ihnen die F&S kostenlos und unverbindlich zur Probe!

Finance Illustration 03