Wolken gehören zu den großen Unsicherheitsfaktoren in Klimamodellen, da die Entstehung von Wolkentröpfchen noch nicht vollständig erforscht ist. Der Pioneer-Fellow der ETH Zürich, Mayur Sapkal, hat deshalb im Rahmen des Projekts Repliclouds ein Instrument entwickelt, mit dem sich die Bedingungen der Wolkenbildung kontrolliert nachbilden lassen.
Daten für präzisere Klimamodelle
Das Messsystem soll Untersuchungen sowohl im Labor als auch bei Feldmessungen und in atmosphärischen Observatorien ermöglichen. Forschende können damit analysieren, wie sich an mikroskopisch kleinen Partikeln Wolkentröpfchen bilden und welche Umgebungsbedingungen diesen Prozess beeinflussen.
Die gewonnenen Daten sollen dazu beitragen, Wolkenbildungsprozesse genauer in Klimamodellen abzubilden und damit die Aussagekraft langfristiger Klimaprognosen zu erhöhen.







