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 Forschung: Additivrezeptur verbessert Folienqualität

Forscher des Fraunhofer-Instituts haben durch Zugabe einer geeigneten Additivformulierung die Folienqualität gesteigert. Dadurch erlangen die optisch und mechanisch verbesserten Rezyklatfolien erhöhte Haltbarkeit.

von | 24.08.22

24.08.2022 Ι Forscher des Fraunhofer-Instituts CCPE haben durch Zugabe einer geeigneten Additivformulierung die Folienqualität gesteigert. Dadurch werden die optisch und mechanisch verbesserten Rezyklatfolien länger haltbar.

Fingerspitzengefühl bei der Folienherstellung

Damit Folien aus Polyethylen (PE) zuverlässig und haltbar sind, dürfen während ihrer Herstellung keine Fehlstellen auftreten. Bei der Produktion von Folien sind neben den mechanischen Eigenschaften, besonders der visuelle Eindruck zu beachten. Es dürfen keine Fehlstellen in Form von Stippen, Fischaugen oder Abrissen auftreten, welche insbesondere bei der Verwendung von Rezyklaten zu Problemen führen können. Die Verwendung eines Folienregranulats führt jedoch häufig zu Abrissen, die Auswirkungen auf die mechanischen Materialeigenschaften haben. Durch einen Homogenisierungsschritt in Form von einer Extrusion können die Abrisse zwar verhindert werden, allerdings verbleiben schwarze Punkte in den Folien. Erst durch Zugabe einer geeigneten Additivformulierung wird die Folienqualität verbessert.

Qualitätssteigernde Additive

Im Rahmen ihrer Beteiligung an dem Fraunhofer CCPE erzielten Darmstädter Forscher aus dem Fraunhofer LBF durch den Einsatz der Additivformulierung eine erhebliche Verbesserung der Folienqualität. Es treten weniger Fehlstellen und Abrisse auf, was sowohl zur Aufwertung des optischen Charakters der Rezyklatfolien als auch deren mechanischen Eigenschaften führt. Somit wird zudem ein weiterer Lebenszyklus für den Kunststoff möglich ist – ganz im Sinne einer zirkulären Kreislaufwirtschaft.

Weitere Informationen hier

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

Dank maßgeschneiderter Additive können aus Folienrezyklaten hochwertige Folien entstehen. © Fraunhofer LBF

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