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Alternative Proteinquellen: Vernetzung von Forschungsprojekten

Zur Förderung der Forschung zum Thema alternative Proteinquellen für die menschliche Ernährung sucht das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) eine Einrichtung, die Projekte vernetzt und den Wissensaustausch koordiniert.

von | 09.07.24

Alternative Proteinquellen wie Kichererbsen spielen eine wachsende Rolle in der menschlichen Ernährung.
Quelle: pixabay/Appel-und-n-E
Einrichtung zur Vernetzung von Forschungsprojekten gesucht: Thema alternative Proteinquellen

Zur Förderung der Forschung zum Thema alternative Proteinquellen für die menschliche Ernährung sucht das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) eine Einrichtung, die Projekte vernetzt und den Wissensaustausch koordiniert. Bewerbungen können bis zum 29. Juli 2024 bei der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) eingereicht werden.

Proteinquellen der Zukunft

Alternative Proteinquellen sind ein zunehmend relevantes Thema, wenn es um die Versorgung mit Eiweißen geht. Sie können sowohl zur Ernährungssicherheit als auch der Diversifizierung des Produktangebots beitragen. Darüber hinaus bieten sie zum Teil noch unerforschte Potenziale für verschiedene Anwendungen in der Ernährungswirtschaft.

In Antwort auf die 2021 veröffentlichte „Bekanntmachung über die Förderung von Innovationen zur Erschließung und zum Einsatz alternativer Proteinquellen für die menschliche Ernährung“ entstanden 27 Forschungs- und Entwicklungsvorhaben mit insgesamt 76 Teilprojekten. In diesen wird an der Gewinnung alternativer Proteinquellen, geforscht, zum Beispiel aus Pflanzen, Insekten oder Fermentation und zellbasierten Verfahren.

Projekten zu Sichtbarkeit verhelfen

Um diese Forschungs- und Entwicklungsvorhaben (FuE) miteinander in Kontakt zu bringen und Ergebnisse auszutauschen, wird eine Organisation gesucht. Diese soll die Projekte sichtbar machen und ihnen zu einer nachhaltigen Breitenwirkung verhelfen. Sie soll beispielsweise Kooperationen zwischen den einzelnen Verbundprojekten organisieren und begünstigen und Kontakte zu weiteren Akteuren wie Berufsverbänden herstellen. Auch Veranstaltungen zum Wissensaustausch und -transfer soll es geben.

Bis zum 29. Juli 2024 um 12:00 können sich Einrichtungen bei Interesse bewerben. Bewerbungen werden über die e-Vergabe-Plattform des Bundes an die BLE eingereicht.

Weitere Informationen gibt es hier.

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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