Für den Achema-Kongress 2027 ist der Call for Papers gestartet. Beiträge können bis zum 4. Oktober 2026 eingereicht werden. Der Kongress findet im Rahmen der Achema vom 14. bis 18. Juni 2027 in Frankfurt am Main statt und richtet sich an Fachleute aus chemischer und pharmazeutischer Technik, Verfahrenstechnik, Biotechnologie sowie industrieller Umwelttechnik.
Themen von KI bis Wassermanagement
Das Kongressprogramm orientiert sich an sechs übergreifenden Themenfeldern: Digital, Energy, Green, Lab, Pharma und Process. Inhaltlich reicht das Spektrum von „KI für die Prozessindustrie“ über „Bioprozesstechnik & Therapeutika der nächsten Generation“ bis hin zu „Industriellem Wassermanagement“ und „Wasser als kritische Ressource für die industrielle Transformation“.
Laut Veranstalter zeichnet sich insbesondere die modulare Produktion als Querschnittsthema ab. Dazu zählen standardisierte Prozessmodule, flexible Pharmaanlagen und modulare Automatisierungskonzepte.
Cybersicherheit erstmals als eigener Schwerpunkt
Erstmals wird industrielle Cybersicherheit mit einem eigenständigen Themenstrang vertreten sein. Mit zunehmender Vernetzung von Prozessanlagen rücken Themen wie Risikoanalyse, sichere OT-Architekturen und regulatorische Anforderungen stärker in den Fokus.
Kongress eng mit Ausstellung verknüpft
Der Achema-Kongress ist in die Ausstellung integriert. Die Veranstaltungen finden auf Bühnen in den Hallen oder in unmittelbarer Nähe zu den jeweiligen Ausstellungsbereichen statt.
Nach Angaben der Veranstalter umfasst das Kongressprogramm mehr als 900 Vorträge, Diskussionsrunden und Workshops. Mit über 30.000 Zuhörenden erreichte der Kongress 2024 einen bisherigen Höchstwert.
„Die Life-Science- und Prozessindustrie steht vor Fragen, die kein Unternehmen allein beantworten kann: Wie elektrifizieren wir Prozesse? Wie skalieren wir Bioprozesse für individuelle Therapien? Wie kann die Energieeffizienz weiter gesteigert werden? Wie machen wir KI im Anlagenbetrieb verlässlich? Der ACHEMA-Kongress 2027 bringt genau die Menschen zusammen, die diese Antworten erarbeiten“, so Dr. Andreas Förster, Geschäftsführer des DECHEMA e.V.
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