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Wasseraufbereitungsspezialist mit zweigleisigem Geschäftsmodell

Der Wasseraufbereitungsspezialist De.mem meldet für das laufende Geschäftsjahr positive Zahlen und sieht sich mit seinem zweigleisigen Geschäftsmodell gut aufgestellt. Das Unternehmen verbindet technologische Innovation in der Membrantechnik mit einem stabilen Service- und Chemikaliengeschäft.

von | 24.10.25

Dezentrale Systeme zur Wasser- und Abwasseraufbereitung von De.mem kommen vor allem in der Bergbaubranche zum Einsatz.
Quelle: De.mem
Wasseraufbereitung De.mem. Geschäftsmodell

De.mem Limited entwickelt, baut und betreibt seit 2023 dezentrale, containerbasierte Anlagen zur Wasser- und Abwasseraufbereitung. Neben der Planung und Fertigung bietet das Unternehmen mit heutigem Hauptsitz in Australien seinen Kunden den Betrieb, die Wartung sowie die Lieferung von Spezialchemikalien und Verbrauchsmaterialien aus einer Hand an.

Zwei Säulen des Geschäftsmodells

Die Besonderheit laut De.mem liegt in der Kombination von Forschung und Entwicklung auf dem Gebiet der Hohlfasermembranen mit einem stetig wachsenden Service- und Spezialchemiegeschäft. Während die selbst entwickelten Membranen unmittelbar in den Anlagen zum Einsatz kommen und deren Leistungsfähigkeit unter realen Bedingungen belegen, sorgt der zweite Geschäftsbereich für kontinuierliche Einnahmen. Besonders in der australischen Bergbauindustrie hat das Unternehmen einen festen Kundenstamm aufgebaut.

„Mir ist kein junges Wachstumsunternehmen bekannt, das diese beiden Bereiche so auf- und ausgebaut hat wie wir“, so Firmenchef Andreas Kröll.

Fokus auf organisches Wachstum

Nach mehreren Übernahmen in den vergangenen Jahren richtet das Unternehmen den Blick verschärft auf das organische Wachstum. Dieses soll eine langfristig stabile Basis schaffen und den Unternehmenswert sowie Marktanteile weiter erhöhen.

„Das ist vor allem für unsere Investoren interessant, da sie ihr Geld in ein grundsolides aufgestelltes Unternehmen mit gleichzeitig enormen Wachstumschancen investieren“, so Kröll.

Ein Teil der Forschungsausgaben wird aus dem laufenden Geschäft finanziert. Die firmeneigene Graphen-Oxid-Membran, deren Zusammensetzung De.mem geheim hält, soll die Wasserfiltration mit geringerem Druck, höherem Durchfluss und geringeren Betriebskosten ermöglichen. Aufgrund ihrer Ultrafiltrationseigenschaften entferne sie kleinste Partikel wie Bakterien und Viren – ein Vorteil insbesondere in Regionen mit schwieriger Trinkwasserversorgung und veralteten Leitungssystemen.

Basis für künftige Akquisitionen

Parallel zum organischen Wachstum setzt der Wasseraufbereitungsspezialist auch auf gezielte Akquisitionen. In den vergangenen Jahren hat das Unternehmen mehrere kleinere Firmen, vor allem auf dem australischen Markt, übernommen. Durch das profitable Service- und Spezialchemiegeschäft sieht sich De.mem finanziell so stabil aufgestellt, dass künftige Übernahmen teilweise über Fremdkapital finanziert werden können – ohne wesentliche Verwässerung der Anteile bestehender Aktionäre.

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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