Die Exporte von Wasser- und Abwassertechnik aus Deutschland haben 2025 einen neuen Höchststand erreicht. Nach Angaben des VDMA-Fachverbands stiegen die Ausfuhren um 5,6 Prozent auf 1,368 Milliarden Euro.
Entwicklung über dem Branchendurchschnitt
Damit entwickelte sich die Sparte besser als der Maschinenbau insgesamt, der im gleichen Zeitraum einen Rückgang verzeichnete, sowie auch besser als die gesamte deutsche Wirtschaft. Die Nachfrage bleibt trotz wirtschaftlicher Herausforderungen stabil. Dazu zählen unter anderem politische und wirtschaftliche Unsicherheiten sowie verhaltene Investitionsbereitschaft.
EU gewinnt als Absatzmarkt an Bedeutung
Die EU-27 bleibt laut Bericht eine wichtige Absatzregion. Das Exportvolumen stieg dort um 8,2 Prozent auf 694 Millionen Euro. Damit wurden mehr als 50 Prozent aller Exporte aus Deutschland in die anderen EU-Staaten ausgeführt. Deutlich stärkere Zuwächse gab es in kleinen Märkten wie Südostasien (plus 53,0 Prozent), Nordafrika (plus 45,3 Prozent) und Naher/Mittlerer Osten (plus 29,6 Prozent).
Rückgänge in Nordamerika und neue Rangfolge
In Nordamerika gingen die Exporte um 19,8 % zurück. Die Ursache war vor allem die Entwicklung im US-Markt, wo die Ausfuhren deutlich sanken.
Auch bei den wichtigsten Einzelmärkten für Wasser– und Abwassertechnik verschiebt sich die Rangfolge. Frankreich liegt wieder an der Spitze, gefolgt von den USA, den Niederlanden, Polen und Italien.







