Die IFAT Munich hat Ausstellerbefragungen aus den vergangenen 13 Jahren ausgewertet. In Zusammenarbeit mit dem Institut Gelszus Messe-Marktforschung wurden die Aussteller der Messe jeweils gefragt: „Wie beurteilen Sie – unabhängig vom Messegeschäft – die gegenwärtige wirtschaftliche Situation in Ihrer Branche? Und wie wird sich diese Situation Ihrer Meinung nach in den kommenden Jahren verändern?“
Die Ergebnisse zeigen, dass die Unternehmen der Umwelttechnologien trotz einer kritischeren Einschätzung der aktuellen Marktlage weiterhin von einer positiven Branchenentwicklung ausgehen.
Hohe Resilienz gegenüber globalen Krisen
Die Auswertung zeigt, dass die Branche in der Lage ist, auf externe Schocks flexibel zu reagieren. Weder konjunkturelle Schwankungen noch globale Krisen wie die Covid-19-Pandemie führten zu einem nachhaltigen Einbruch der langfristigen Zukunftserwartungen. Gleichzeitig bewerten die Unternehmen die aktuelle wirtschaftliche Lage seit dem Jahr 2018 zunehmend kritischer.
Investitionen weiter erwartet
Ungeachtet der gegenwärtigen Herausforderungen gehen die befragten Aussteller weiterhin davon aus, dass Investitionen in Infrastruktur, Ressourceneffizienz und Kreislaufwirtschaft in den kommenden Jahren fortgesetzt oder ausgewertet werden. Insbesondere der Übergang von linearen zu zirkulären Wertschöpfungsmodellen wird als zentraler Treiber für die weitere Entwicklung der Umwelttechnologien gesehen.
Diese Einschätzung bildet auch einen wichtigen inhaltlichen Bezugspunkt für die IFAT Munich 2026. Die Messe findet vom 4. bis 7. Mai 2026 in München statt.
Kreislaufwirtschaft als strategischer Faktor
Die Messe setzt mit dem Leitthema „Circularity is a must“ einen Schwerpunkt auf zirkuläre Konzepte. Aus Sicht der Branche tragen Kreislaufführung, Ressourcenschutz und effiziente Infrastrukturen nicht nur zur Erreichung ökologischer Ziele bei, sondern gewinnen auch an wirtschaftlicher und sicherheitspolitischer Bedeutung.
„Die Unternehmen erkennen sehr klar, dass Kreislaufführung, Ressourcenschutz und effiziente Infrastrukturen nicht nur ökologische Notwendigkeiten sind, sondern vielmehr wirtschafts- und sicherheitspolitische Imperative. Das zeigt sich auch in der außerordentlichen Resilienz und Stabilität der Zukunftserwartungen über mehr als ein Jahrzehnt hinweg“, so Exhibition Director Philipp Eisenmann.







