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Neue Entsalzungsanlage: Vielfältig einsetzbar

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Autor: Birgit Mirwald

Ein Eingangsfilter schützt die Anlage vor Partikeln und gewährleistet einen zuverlässigen Betrieb der Entsalzungsanlage
Quelle: Grünbeck
Ein Eingangsfilter (links im Bild) schützt die Anlage vor Partikeln und gewährleistet einen zuverlässigen Betrieb der Entsalzungsanlage ionliQ.
14.05.2024 I Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um Wasser zu entsalzen und aufzubereiten. Grünbeck hat mit einer neuen Entsalzungsanlage ein elektrochemisches Verfahren entwickelt, das umweltschonend und vielfältig einsetzbar ist.

Wasser muss nicht vorbereitet werden

Die neue Entwicklung von Grünbeck ist die Entsalzungsanlage ionliQ, die als elektrochemisches Verfahren die membranbasierte, kapazitative Deionisation (MCDI) nutzt und dabei auf Strom als Treibkraft setzt.
Die Anwendungsmöglichkeiten der neuen MCDI-Anlage sind vielfältig. Sie lässt sich zur Herstellung von Kühlschmiermitteln ebenso einsetzen wie an Wasserstrahlanlagen oder bei der Wasserstofferzeugung. Auch Wasser für die Gastronomie, zur Luftbefeuchtung und zur Sterilisation für Kliniken und Labore lässt sich damit aufbereiten. Außerdem kann es sinnvoll sein, die ionliQ-Anlage vor Entsalzungspatronen (Mischbettaustauscher) zu schalten, um deren Standzeit signifikant zu erhöhen.

Die Entsalzungsanlage kann sowohl Anionen als auch Kationen entfernen. Dabei ist die Entsalzungsleistung einstellbar und der Energieverbrauch (0,5 bis 1,0 kWh/m3) gegenüber der Umkehrosmose (3 bis 4 kWh/m3) um ein Vielfaches geringer. Zugaben von Salz oder Chemikalien sind bei diesem Verfahren überflüssig. Auf eine Voraufbereitung des Wassers kann in den meisten Anwendungsfällen verzichtet werden.

Wie funktioniert die Entsalzungsanlage?

Die Entsalzungsanlage erzeugt zwischen zwei kapazitativen Elektroden ein elektrisches Gleichspannungsfeld, in welchem sich Ionen zu den jeweiligen Polen bewegen. Während des Aufbereitungsvorgangs wechseln sich Adsorptions- und Desorptionsphasen kontinuierlich ab und ermöglichen so einen dauerhaften Betrieb. Bei der zur Entsalzung entscheidenden Adsorptionsphase passiert das Rohwasser zwei entgegengesetzt geladene Elektroden. Positiv geladene Ionen werden von der negativen Elektrode angezogen, negativ geladene Ionen von der positiven.

Die adsorbierten Salze (z. B. Chlorid, Nitrat, Sulfat sowie Calcium, Magnesium, Natrium oder Kalium) werden hierbei in einer Aktivkohleschicht gespeichert. Das Ergebnis: Reinwasser mit reduziertem Gesamtsalzgehalt. Zur Regeneration der Zelle ist schließlich die Desorptionsphase wichtig. Heißt, das elektrische Feld wird umgepolt. Die Elektroden und die gespeicherten Ionen stoßen sich ab, Letztere werden an das Wasser abgegeben und in den Kanal gespült.

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