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Kreislauftechnologie: Effizienter Einsatz von Ressourcen

Das Umweltministerium stellt rund 3 Millionen für den Projektverbund Forcycle Technikum bereit. In den kommenden drei Jahren wird der Verbund ressourcenschonende und klimafreundliche Kreislauftechnologien und Produktionsverfahren in die Praxis überführen.

von | 14.11.22

Auftaktveranstaltung ForCYCLE Technikum © Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz
14.11.2022 Ι Das Umweltministerium stellt rund 3 Millionen für den Projektverbund Forcycle Technikum bereit. In den kommenden drei Jahren wird der Verbund ressourcenschonende und klimafreundliche Kreislauftechnologien und Produktionsverfahren in die Praxis überführen.

Forschung sichert Unabhängigkeit

Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber betonte bei der offiziellen Auftaktveranstaltung am 10.11.2022 in Nürnberg: „Ein effizienter Einsatz von Ressourcen schont das Klima, verringert die Importabhängigkeit und senkt gleichzeitig Kosten in den Unternehmen. Ökonomie und Ökologie gehören zusammen. Gemeinsam bilden sie die Voraussetzung für intelligentes Wachstum. Mit dem aktuellen Projektverbund Forcycle Technikum entwickeln wir nachhaltige Zukunftstechnologien und setzen auf einen zielgerichteten Transfer dieses Knowhows in die bayerischen Unternehmen.”

In insgesamt 5 Fachprojekten beschäftigt sich der Projektverbund mit Themen zu Recyclingbaustoffen und der Betrachtung des Produktlebenszyklus im Rahmen der Integrierten Produktpolitik. Ziel des Verbunds ist es, wissenschaftlich entwickelte und im Labormaßstab erprobte ressourcenschonende und klimafreundliche Kreislauftechnologien und Produktionsverfahren in die Praxis zu überführen und für die Marktreife vorzubereiten.

Forschungsprojekte erproben neue Techniken

Folgende Forschungsprojekte sind im Projektverbund beteiligt:

  • Universität Augsburg: Gießereistaubrecycling in Technikum und Anwendung – Ressourcenschutz, Substitution und Digitalisierung Richtung 100 % Effizienz (“GiTe”)
  • FHWS Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg: Ressourceneffiziente Recycling Trockenbauplatten (“GIPScycle”)
  • Hochschule München: Biozementierung, R-Beton und alternative Bewehrung (“BiCeRcrete”)
  • Technische Hochschule Ingolstadt: Umsetzung der digitalen Plattform zur Steigerung der Ressourceneffizienz in kleineren und mittleren Unternehmen (“KMU DigiACT Abfall”)
  • Ostbayerische Technische Hochschule Amberg-Weiden: Technologie zur Schadstoffentfrachtung von chlorhaltigen Abfällen und Rückgewinnung von High-Tech-Metallen (“CHM-Technologie”)

Kooperationen tragen zum Gelingen bei

Die Umsetzung der Projekte erfolgt im Rahmen von Kooperationsprojekten von den genannten staatlichen bayerischen Universitäten und Hochschulen mit Unternehmen der bayerischen Wirtschaft. Insbesondere wird auf die Beteiligung von kleinen oder mittleren Unternehmen und Handwerksbetrieben gesetzt. Insgesamt beteiligen sich 10 Wirtschaftspartner und 3 Wissenschaftspartner am Projektverbund. Das Ressourceneffizienz-Zentrum am Landesamt für Umwelt koordiniert den Verbund.

In einer zusätzlichen Begleitstudie sollen mittels eines einheitlichen Ansatzes einer Lebenszyklusanalyse die Umweltauswirkungen und Ressourceneffizienzpotentiale der Fachprojekte verglichen werden, um Ansatzpunkte für weitere Ressourceneffizienzsteigerungen zu identifizieren. Der Projektverbund ist Teil der aktuellen Umwelt- und Klimapaktvereinbarung zwischen der Bayerischen Staatsregierung und der bayerischen Wirtschaft und Teil des Ausbaus des REZ zum “Clean Tech-Hub REZ” für Kreislaufwirtschaft der Zukunft.

Zur Webseite der Projektverbundreihe

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