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Kooperation: Smarte Suche nach chemischen Substanzen

Das Dresdner Start-up PharmAI arbeitet mit dem ukrainischen Unternehmen Chemspace zusammen, um den weltgrößten Online-Katalog für Moleküle und Biologika kundenfreundlicher zu machen. Beide Firmen unterzeichneten jetzt eine entsprechende Vereinbarung über die Kooperation.

von | 17.10.22

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17.10.2022 Ι Das Dresdner Start-up PharmAI arbeitet mit dem ukrainischen Unternehmen Chemspace zusammen, um den weltgrößten Online-Katalog für Moleküle und Biologika kundenfreundlicher zu machen. Beide Firmen unterzeichneten jetzt eine entsprechende Vereinbarung über die Kooperation.

Das Kiewer Unternehmen Chemspace ist Anbieter des weltweit umfangreichsten Online-Katalogs für niedermolekulare Verbindungen und Biologika sowie von Dienstleistungen für die Wirkstoffsuche. Im Hintergrund sorgt künftig die eigens entwickelte Software von PharmAI dafür, dass Kunden zielgerichtet für ihre Projekte die passenden Substanzen finden.

Für jedes Projekt die passenden Substanzen

Die Suche nach den passenden Substanzen für die Kunden soll durch die Kooperation und den Einsatz der Software von PharmAI vereinfacht werden. Die Dresdner sind spezialisiert auf KI-gestützte Software zur Analyse von 3D-Proteinstrukturen. Durch ihren Focused-Library-Service wird die Suche im Katalog von Chemspace noch einfacher. Das in Kiew ansässige Unternehmen kauft von verschiedenen Herstellern chemische Substanzen sowie Biologika ein, um deren Endkunden die Verbindungen gebündelt zur Verfügung zu stellen. Diese Art von Plattform nutzen große Pharmaunternehmen genauso wie kleine Biotech-Unternehmen und Forschungslabore von Universitäten.

PharmAI-CEO Joachim Haupt erklärt: „Durch unsere Technologie können wir diesen Kunden bereits vor einer Bestellung bei Chemspace sagen, welche Verbindungen sie für ihre Untersuchungen brauchen.“ Dazu muss die Software lediglich die Zielvorstellung eines Projekts kennen.

Gesteigerte Effektivität im Auswahlprozess

Dieses Vorgehen ist deutlich schneller als gängige Methoden, weil die Zahl der in vitro zu testenden Substanzen schon im Vorfeld reduziert werden kann. „Im übertragenen Sinn wird unser Katalog für die Kundschaft durch die Technologie von PharmAI viel handlicher“, erklärt Chemspace-CEO Yurii Moroz. Sie würde die Auswahl und damit den Entscheidungsprozess immens vereinfachen und gleichzeitig qualitativ verbessern. „Letztlich sparen unsere Kunden Geld, weil alles effektiver und zügiger abläuft als bisher.“

In den kommenden Monaten werden die Partner an der Anfang 2023 geplanten Veröffentlichung des neuen Tools arbeiten. Haupt ist überzeugt, dass es in Zukunft weitere Projekte mit Chemspace geben wird. „Die Zusammenarbeit ist für uns sehr bereichernd und das Team von Chemspace sehr innovativ, wenn es darum geht, neue Lösungen zu finden, die die Wirkstoffforschung einfacher machen.“

Zur Webseite von PharmAI

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