Generic filters
FS Logoi

Finalisten der ACHEMA Innovation Challenge präsentieren ihre Lösungen

Daten fallen in der Prozessindustrie schon lange in großen Mengen an – aber was macht man damit? Die ACHEMA Innovation Challenge hat findige Teams aufgerufen, Lösungen für den Einsatz von digitalen Methoden und künstlicher Intelligenz (KI) in der Prozessindustrie zu entwickeln. Acht Teams haben mit ihren Konzepten überzeugt und werden diese im Rahmen der ACHEMA-Pulse […]

von | 14.06.21

Daten fallen in der Prozessindustrie schon lange in großen Mengen an – aber was macht man damit? Die ACHEMA Innovation Challenge hat findige Teams aufgerufen, Lösungen für den Einsatz von digitalen Methoden und künstlicher Intelligenz (KI) in der Prozessindustrie zu entwickeln. Acht Teams haben mit ihren Konzepten überzeugt und werden diese im Rahmen der ACHEMA-Pulse am 15. Juni von 15 bis 17 Uhr präsentieren. In einer Live-Abstimmung können die Teilnehmer der ACHEMA-Pulse den jeweiligen Sieger küren.

Bei der Implementierung von KI-Lösungen in der Prozessindustrie im Rahmen der KEEN-Plattform forderte die ABB AG die Teilnehmer heraus, eine intelligente Pipeline zu entwickeln, die gesammelte Datensätze vorverarbeitet, bereinigt und labelt – und das automatisiert.
Die beiden Teams „D.A.T.A. Solutions“ (Jesse Rejek, Philipus Putra, Yustinus Adrian, Ridzki Nugroho, Lingga Putra) und „Otto Normal“ (Maximilian Kleine, Henrik Rosenberg) haben sich für das Finale qualifiziert.

Die zweite Challenge stammt von der TU Dortmund: Künstliche Intelligenz soll in der Bilderkennung eingesetzt werden, um die Betriebszustände in einer Extraktionskolonne mit Flüssig-Flüssig-Strömung zu ermitteln.
Hier belegen die Teams „KEEN Seekers“ (Rafael De Cerqueira, Omar Bayomie) und „Data Barber“ (Iwan Kornijez, Tim Sandermann, Samuel Kieling) die Finalplätze.

Um Predictive Maintenance im Wassermanagement geht es beim MAIN-Hack, der gemeinsam mit HTAI organisiert wird. Die Challenge von EnviroChemie bestand darin, die Dosierung von Chemikalien für eine optimale Klärschlammbehandlung zu überwachen. Die beiden Teams „MT DeepWater“ (Karolina Weber, Marcus Linden, Oliver Balster, Philipp Wittenhorst, Hermann Wilde, Aike Sass, Rahul Soni) und „Okeanos“ (Juliane Neumann, Henning Oppel, Benjamin Mewes, Önder Türksoy, Jonas Bechmann) haben mit ihren Konzepten überzeugt und stehen im Finale.
Die Überwachung von Anlagenkomponenten ist Gegenstand der zweiten Challenge, die von Evonik gestellt wurde. Die Teams „Banius – Intelligent Process Optimization“ (Eske Hilbrands, Alexander Kekkenhoff, Robin Schröder, Hakan Bayer) und „PolyLyzer“ (Michael Kocher, Thomas Theisen, Matthias Albers) belegen bei dieser Aufgabe die Finalplätze.

Die ACHEMA Innovation Challenge wurde 2020 erstmals ausgeschrieben. Insgesamt hatten sich 183 innovationsfreudige Denker beteiligt. Manche meldeten sich von Anfang an als Teams an, andere fanden sich im Laufe des Wettbewerbs über die Kommunikationsplattform der Challenge zusammen. In Workshops konnten sie sich Tipps und Ratschläge zu ihren Lösungen einholen. Neben Preisgeldern bis zu 1.500 Euros winken den Gewinnern auch Möglichkeiten zu eintägigen Einblicken bei den beteiligten Unternehmen.

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

Gerd Altmann auf Pixabay

Jetzt Newsletter abonnieren

Immer auf dem aktuellen Stand, alle 2 Wochen in Ihrem Postfach.

Hier anmelden

Maßnahmenpaket: Verbände bewerten Bürokratieabbau positiv
Maßnahmenpaket: Verbände bewerten Bürokratieabbau positiv

Die Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE) und die Arbeitgebervereinigung Nahrung und Genuss (ANG) bewerten das Maßnahmenpaket der Bundesregierung zur Stärkung des Wirtschaftsstandorts überwiegend positiv. Insbesondere die Schritte zum Bürokratieabbau, zur Beschleunigung von Genehmigungsverfahren und zur Stärkung des Außenhandels finden Zustimmung.

mehr lesen
CCS: Analyse zeigt erwartete Kosten bis 2035
CCS: Analyse zeigt erwartete Kosten bis 2035

NRW.Energy4Climate hat eine Analyse zu den Kosten beim Einsatz von Carbon Capture and Storage (CCS) veröffentlicht. Sie gibt Unternehmen eine Orientierung zu den erwarteten Kosten verschiedener CCS-Wertschöpfungsketten in den Jahren 2030 bis 2035 und beleuchtet Einflussfaktoren auf die Wirtschaftlichkeit.

mehr lesen
Rotierende Reinigungsgeräte für hygienische Prozessanlagen
Rotierende Reinigungsgeräte für hygienische Prozessanlagen

Alfa Laval hat sein Portfolio an CIP-Reinigungsgeräten um gesteuerte, rotierende Retraktoren erweitert. Die einziehbaren Systeme sind für die Reinigung schwer zugänglicher Bereiche in hygienischen Prozessanlagen ausgelegt und sollen den Wasser- und Reinigungsmittelverbrauch reduzieren.

mehr lesen

Sie möchten die F&S Filtrieren und Separieren testen?

Bestellen Sie Ihr kostenloses Probeheft

Überzeugen Sie sich selbst: Gerne senden wir Ihnen die F&S kostenlos und unverbindlich zur Probe!

Finance Illustration 03