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Aufbereitungsindustrie: LIG beteiligt sich an Schüttgutexperten KISA

Die LIG GmbH steigt bei der KISA GmbH ein und übernimmt große Anteile des Unternehmens. Mit dieser Übernahme erweitert die Holding ihr Portfolio nun um großformatige Maschinen zum Waschen, Entwässern, Dosieren und Mischen von Sand, Kies, Steinen und Erden. Die Technologien von KISA für die Gewinnungs- und Aufbereitungsindustrie ergänzen strategisch das Angebot der beiden Marken SKG und WIMA innerhalb der LIG-Gruppe.

von | 13.04.21

Die Technologien von KISA ergänzen strategisch das Angebot der beiden Marken SKG und WIMA innerhalb der LIG-Gruppe. Foto: KISA GmbH)

Die LIG GmbH steigt bei der KISA GmbH ein und übernimmt große Anteile des Unternehmens. Mit dieser Übernahme erweitert die Holding ihr Portfolio nun um großformatige Maschinen zum Waschen, Entwässern, Dosieren und Mischen von Sand, Kies, Steinen und Erden. Die Technologien von KISA für die Gewinnungs- und Aufbereitungsindustrie ergänzen strategisch das Angebot der beiden Marken SKG und WIMA innerhalb der LIG-Gruppe.

Beteiligung ergänzt langfristige Strategie

Die Beteiligung ist die Fortführung einer langfristigen Strategie: Die LIG baut ihre Geschäftsbereiche konsequent aus und investiert dazu in Unternehmen, die das Portfolio der Unternehmensgruppe sinnvoll erweitern. Für das Geschäftsfeld Mineral & Rohstoffe bietet die LIG ihren Kunden dank KISA künftig weitere Lösungen für alle Anwendungen und Ansprüche. „Diese Beteiligung ist für uns ein integraler Bestandteil für unser weiteres Wachstum“, erklärt LIG-Gesellschafter Ferdinand Doppstadt.

Kompetenz in der Schüttgut- und Aufbereitungsindustrie

„Wir gewinnen nicht nur tolle Produkte, kompetente Mitarbeiter und treue Kunden hinzu“, sagt Doppstadt. „Wir stellen zugleich die LIG-Gruppe breiter auf und machen uns somit unabhängiger von Schwankungen einzelner Geschäftsfelder am Markt.“ Das nutze beiden Seiten, denn gerade für den Mittelstand werde es in international agierenden Märkten immer schwieriger, eigenständig zu bestehen. Das Unternehmen aus Kamp-Lintfort liefert seine Maschinen bereits heute nicht nur an Kunden in Europa, sondern auch nach Nordamerika und Australien. Als Teil der LIG-Gruppe können nun weitere Märkte und Kundengruppen erschlossen werden. Entsprechend betont KISA-Geschäftsführer Thomas Bleckmann, der weiterhin die Leitung des Unternehmens innehat, die gemeinsamen Stärken: „Wir werden als Teil der LIG noch wettbewerbsfähiger und können auf viel Know-how zurückgreifen, das uns bei der weiteren Entwicklung nutzt.“ Wichtig war ihm, dass KISA sich innerhalb der LIG klar positioniert. „Wir ersetzen niemanden oder werden gar ersetzt, sondern werden am Standort und mit dem bestehenden Team nun sogar Pläne für weitere Investitionen angehen.“ Auch für die Kunden der KISA ändert sich nichts an der gewohnt guten Betreuung.

LIG wächst auf sieben Marken

Die LIG umfasst zahlreiche Unternehmen und Marken aus den Bereichen Recycling, Mineral & Rohstoffe sowie Bioenergie, Metall und Wasser. „KISA fügt sich neben der SKG Aufbereitungstechnik GmbH und der WIMA Wilsdruffer Maschinen- und Anlagenbau GmbH optimal in unser Portfolio ein“, meint Doppstadt. Die Erweiterung der LIG-Gruppe sichere die notwendigen Perspektiven in einer Welt stetig wachsender Urbanisierung. Mit der Beteiligung an der Recuperma Service GmbH zu Beginn des Jahres weiteten die Velberter bereits ihre Kompetenzen im Geschäftsfeld Metall aus. KISA ist nun die siebte Marke der Holding, die sich damit weiter konsequent diversifiziert.

Weitere Informationen finden Sie hier.

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