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Förderprogramm: Forschungsnetzwerk akut gefährdet

Förderprogramm: Forschungsnetzwerk akut gefährdet

Zum Jahresende läuft die Forschungsförderung für die IGF aus. Sie ist das weltweit größte Forschungs- und Entwicklungsnetzwerk kleiner und mittelständischer Unternehmen. Mehr als 25.000 Unternehmen, überwiegend KMUs, und 1.200 Forschungseinrichtungen sind aktuell in das Förderprogramm der „Industriellen Gemeinschaftsforschung“ (IGF) eingebunden.

Ressourcenbericht 2022: Konsum muss weiter sinken

Ressourcenbericht 2022: Konsum muss weiter sinken

Laut aktuellem Ressourcenbericht des Umweltbundesamts ist der Ressourcenkonsum in Deutschland leicht gesunken. Allerdings bleibt er auf einem hohen Niveau von 1,3 Milliarden Tonnen Rohstoffe jährlich, womit er rund 30 % über dem globalen Durchschnitt liegt. Jeder Bundesbürger trägt statistisch einen „ökologischen Rucksack“ von 16 Tonnen pro Kopf.

Mikroplastik in Böden: Verstärkter Anstieg von Emissionen

Mikroplastik in Böden: Verstärkter Anstieg von Emissionen

Biologisch abbaubare Mikroplastik-Partikel in Böden können zu einem verstärkten Anstieg von CO2-Emissionen in der Erdatmosphäre führen. Dies zeigt eine interdisziplinäre Studie des Sonderforschungsbereichs 1357 „Mikroplastik“ an der Universität Bayreuth. Die Forschenden haben Ihre Ergebnisse in  der der Zeitschrift Applied Soil Ecology veröffentlicht.

Ausgebremst: Tempolimit reduziert Luftschadstoffe

Ausgebremst: Tempolimit reduziert Luftschadstoffe

Simulationen in drei Beispielstädten im Auftrag des Umweltbundesamtes zeigen, dass ein Tempolimit von 30 km/h als Regelgeschwindigkeit innerorts die Lärmbelastung stadtweit deutlich senken könnte. Zudem würde die Luftbelastung mit Schadstoffen aus dem Straßenverkehr tendenziell leicht zurückgehen.

Umwelt: Salzhaltiges Abwasser bedroht Flüsse

Umwelt: Salzhaltiges Abwasser bedroht Flüsse

Immer wieder leiten Industriebetriebe salzhaltiges Abwasser in Flüsse. Seit die Pegelstände von Flüssen sinken, ist das Einleiten salziger Abwässer noch problematischer. Hohe Konzentrationen führen zu massenhaftem Sterben von Süßwasser-Organismen. Die Klimakrise verschärft das Problem, denn die Verdünnung des Abwassers mit natürlichem Flusswasser nimmt durch lange Dürreperioden ab.

Kaffeepulpe: Umweltschonende Verwertung

Kaffeepulpe: Umweltschonende Verwertung

Für die Herstellung von Kaffee wird nur ungefähr die Hälfte der Kaffeekirsche verwendet: der Samen bzw. die Bohne. Diese werden zunächst aufbereitet und – in den meisten Fällen – im Importland geröstet. Der Rest, darunter zum größten Anteil die sogenannte Kaffeepulpe, wird nicht verwendet und belastet aufgrund der schlechten Kompostiereigenschaften die Umwelt.

Agrarböden: Mini-Sensoren gegen die Überdüngung

Agrarböden: Mini-Sensoren gegen die Überdüngung

Ein interdisziplinäres Forschungsteam der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) will ein Messgerät entwickeln, das rund um die Uhr zentrale Nährstoffwerte im Boden erfasst. Der Sensor soll Nitrat-, Ammonium- und Phosphatwerte direkt in der Erde messen und in Echtzeit auslesbar machen. Die EU fördert das Projekt „Soilmonitor“ im Rahmen eines Innovationsprogramms mit rund 2,5 Millionen Euro. Es ist Anfang November 2022 gestartet und auf drei Jahre angelegt.