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Projekt MANTRA unterstützt Forschung für Materialinnovationen

Projekt MANTRA unterstützt Forschung für Materialinnovationen

Das Verbundprojekt MANTRA begleitet seit 2024 die 15 geförderten Forschungsprojekte aus der Fördermaßnahme „MaterialNeutral – Ressourcensouveränität durch Materialinnovationen“ aus Modul 1 „Materialien
für Prozesseffizienz“ des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR). Der Schwerpunkt der Arbeiten liegt dabei in den Bereichen Katalyse und Membranen.

Anthropogener Feinstaub: Schadstoffe entstehen oft erst in der Luft

Anthropogener Feinstaub: Schadstoffe entstehen oft erst in der Luft

Ein internationales Forschungsteam unter Leitung des Paul Scherrer Instituts PSI hat am CERN, der Europäischen Organisation für Kernforschung in Genf, besonders präzise Messungen zur Atmosphärenchemie durchgeführt. Damit konnten die Forschenden zeigen, wie durch Verkehrsemissionen und die Verbrennung von Biomasse schädliche Partikel entstehen. Ihre Ergebnisse helfen, bisherige Modelle zur Ausbreitung von Feinstaub zu präzisieren.

Hitzevorsorge neu gedacht

Hitzevorsorge neu gedacht

Im Rahmen des Forschungsfelds „Urban Heat Labs“ erproben neun kommunale Modellvorhaben bis 2027 Konzepte für die Hitzevorsorge in dicht bebauten Wohnquartieren und gemischt genutzten Stadtquartieren. Ins Leben gerufen hat das Projekt das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) im Auftrag des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB).

PFAS: Pestizide setzen Ewigkeitschemikalien frei

PFAS: Pestizide setzen Ewigkeitschemikalien frei

Ein Rechtsgutachten des österreichischen Umweltverbands Global 2000 belegt: Die 26 der gegenwärtig zugelassenen PFAS-Pestizidwirkstoffe setzen Trifluoracetat (TFA) frei. Der BUND konnte das persistente Abbauprodukt in deutschem Mineral- und Leitungswasser nachweisen. Laut EU-Pestizidverordnung ist dies unzulässig. Nun ist auch Deutschland in der Pflicht, die Zulassungen zu überprüfen.

Piezokatalyse: PFOS in Wasser abbauen

Piezokatalyse: PFOS in Wasser abbauen

An der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH Zürich) haben Forschende eine Methode gefunden, um eine gefährliche Untergruppe von PFAS, sogenannte PFOS, abzubauen. Die Piezokatalyse entfernt die Stoffe mit Hilfe von Nanopartikeln und Ultraschall und könnte zukünftig eine effektive Alternative zu bestehenden Verfahren bieten.